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Analyst: iPhone in den USA ab 2010 bei mehreren Providern

Die Exklusiv-Politik Apples beim iPhone könnte schon nächstes Jahr vorbei sein. Apple-Analyst Gene Munster vermutet, dass das Apple-Smartphone bald bei jeweils mehreren Anbietern zu haben sein wird.

Von Peter Müller (01.09.2009)

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster prognostiziert, dass Apple ab dem kommenden Jahr in den USA das iPhone nicht mehr exklusiv über AT&T sondern über mehrere Mobilfunkprovider anbieten werde. Für Apple brächte das nur Vorteile, meint Munster unter Bezug auf das Vorbild Frankreich, in dem exklusive Providerbindungen verboten sind und das iPhone daher über mehrere Anbieter erhältlich ist. In Frankreich habe die zu einem 40-prozentigen Marktanteil für Apple im Smartphone-Markt geführt, betont der Analyst.

Mit der Provider-Bindung an AT&T könne es im kommenden Sommer vorbei sein, wenn der Produktzyklus des iPhone neue Geräte erwarten lässt. Problematisch sind in den USA jedoch die technischen Voraussetzungen, allein AT&T hat ein großes Netz, das kompatibel mit dem iPhone ist. Der Konkurrent Verizon etwa hat angekündigt, ein schnelles „4G“-System auf dem Standard LTE ab 2010 aufzubauen, um auf die gleiche Netzabdeckung wie heute zu kommen, wird es jedoch Jahre dauern.

Apple müsste voraussichtlich ein spezielles LTE-Modell für das Verizon-Netzwerk konstruieren. In Deutschland wäre eine Öffnung zu anderen Providern hin wesentlich leichter umzusetzen, die Konkurrenten von T-Mobile arbeiten im Wesentlichen mit den gleichen Standards wie UMTS und GSM-EDGE.

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