Zugriffsrechte |
Die Benutzerverwaltung von Mac-OS X regelt das Miteinander mehrerer Benutzer auf einem Mac. Sie weist jedem seinen Bereich zu und schützt alle Daten durch eindeutig geregelte Zugriffsrechte.
Von Matthias Zehden (10.09.2009)
Beim ersten Start des Macs nach der Installation haben Sie bereits den ersten Benutzer-Account angelegt. Davon merken Sie allerdings nicht viel, da das System ihn beim Starten automatisch anmeldet, sodass man den Namen und das Passwort nur im Ausnahmefall einmal eingeben muss, zum Beispiel nach einer manuellen Abmeldung.
Damit sich mehrere Anwender an einem Mac nicht ins Gehege kommen, gibt es für jedes Objekt im Finder Zugriffsrechte, die regeln, wer etwas mit einer Datei oder einem Ordner machen darf. Mac-OS X nutzt im Finder die möglichen Rechte "Lesen & Schreiben", "Nur Lesen", "Nur Schreiben" und "Keine Rechte".
Im eigenen Bereich kann der Anwender normalerweise alles öffnen oder auch löschen. Betrachten Sie aber das Home-Verzeichnis eines anderen, so zeigen kleine rote Verbotsschilder, dass Sie keine Rechte für den Zugriff haben und somit nicht einmal hineinsehen dürfen. Eine Ausnahme ist der "Öffentliche Ordner", der für den Datenaustausch zwischen den Benutzern eines Rechners gedacht ist. Hier befindet sich auch der Briefkasten, der wie im richtigen Leben Objekte aufnimmt, aber seinen Inhalt nicht wieder preisgibt (Recht "Nur Schreiben").
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