Mc-OS X 10.6 Snow Leopard |
Von Matthias Zehden (05.10.2009)
Das aktuelle iChat erlaubt Auflösungen bis 640 mal 480 Pixel bei Video-Chats und im Theatermodus, wo Sie auch Diashows, Keynote-Präsentationen und Filme im Rahmen eines Chats zeigen können. Dabei ist gleichzeitig die für die Übertragung benötigte Bandbreite gesunken. iChat erlaubt nicht nur einblendbare Hintergründe und Photo-Booth-Effekte bei Video-Chats. Dank H.264 ist die Bildqualität ausgezeichnet. Alle AV-Chats lassen sich aufzeichnen, wobei die Partner vorher informiert werden. Natürlich können Sie auch reine Audioübertragungen oder herkömmliche Text-Chats nutzen.
Die Kontaktliste in iChat zeigt an, welcher der Kommunikationspartner gerade online ist und ob er auch für Audio- oder Videoverbindungen zur Verfügung steht. Sie können die Liste der Personen, für die man sichtbar ist, einschränken.
Das Programm Mail ist nicht nur für die elektronische Post zuständig. Sie können es auch als Notizblock benutzen, wobei Sie Grafiken oder andere Anhänge verwenden können. Da Mail Ihre Merkhilfen wie eine Mailbox verwaltet und auf dem Server ablegen kann, haben Sie von anderen Rechnern Zugriff darauf. Sie können auch direkt aus Nachrichten Einträge für die To-do-Liste erzeugen. Außerdem dient Mail auf Wunsch noch als Reader für RSS-Feeds, was sehr praktisch ist, wenn man Mail ohnehin ständig geöffnet hat.
Die Hauptaufgabe von Mail bleibt selbstverständlich die Kommunikation per E-Mail. Neben POP3- und IMAP-Accounts unterstützt Mail auch Exchange 2007. Dabei lassen sich gleichzeitig noch iCal und Adressbuch konfigurieren, wenn der Server die Übergabe der zugehörigen Daten unterstützt. Beim Schreiben bietet Mail sehr zahlreiche Layoutvorlagen, mit denen sich ansprechende HTML-Mails verfassen lassen. Die Thread-Darstellung, die Nachrichten und Antworten zusammenfasst, sorgt für gute Übersicht. Ein lernender Spamfilter ist ebenfalls dabei. Eine Stärke von Mail ist die schnelle Suche per Spotlight. Es lassen sich außerdem intelligente Postfächer definieren, die ihren Inhalt dynamisch zusammensuchen und ständig automatisch aktualisieren.
Für mehr Geschwindigkeit soll neben Optimierungen in Safari selbst auch die Java-Umgebung sorgen, die nun wie Safari im 64-Bit-Modus arbeiten kann. Eine Sandbox für Plug-ins soll die Stabilität des Browser verbessern.
Safari unterstützt Tabs und ein flexibles Lesezeichenkonzept. Dabei können Sie auch Lesezeichen für eine Gruppe von Tabs anlegen oder beim Start von Safari alle Tabs öffnen, die beim Beenden aktiv waren. Außerdem können Sie die Reihenfolge der Tabs ändern oder alle offenen Fenster in Tabs umwandeln.
Die integrierte Volltextsuche dunkelt die aktuelle Webseite bis auf die Fundstellen ab, um diese hervorzuheben. Außerdem können Sie nun auch den Verlauf durchsuchen. Die Fundstellen lassen sich dabei in einer Cover-Flow-Ansicht durchblättern. Mithilfe der Webclips können Sie außerdem Teile einer Webseite in das Dashboard übernehmen.
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