Das A(dvent)BC des Macintosh |
Der Mac hat seit jeher den Ruf, zuverlässiger und stabiler zu sein als Windows-PCs. Hochwertige Komponenten sorgen für mehr Sicherheit vor Ausfällen. Wer aber nun meint, auf Backups verzichten zu können, hat schon verloren.
Von Peter Müller (02.12.2009)
Eine alte Redensart schärft Backup-Muffeln ein: "Es gibt zwei Arten von Computernutzern. Solche, die schon einmal Daten verloren haben und solche, denen das noch bevorsteht". Im Jahr 2009 sollte es für Macianer der ersten und der zweiten Art keinerlei Ausreden mehr geben, auf Backups zu verzichten. Externe Festplatten mit 1 TB Kapazität gibt es oft schon für unter 100 Euro zu haben, am besten schafft man sich gleich zwei an. Denn selbst das beste Backup nutzt nichts, wenn die neben dem Rechner stehende Festplatte zusammen mit dem Mac bei einem Einbruch abhanden kommt oder den Flammentod stirbt…
Nein, ein Aluminiumgehäuse für einen WLAN-Router, der seine Antennen im Inneren verbaut hat, wäre kontraproduktiv: Das leitende Material würde schließlich die Funkwellen behindern. Der Funkstandard, auf den sich Apples Airport Extreme und die Time Capsule schon länger verstehen, heißt 802.11n und eben nicht 802.12n. Bleibt also als richtige Antwort die dritte Antenne, die dabei hilft, mehr Daten zu senden und die Reichweite zu erhöhen.
Glücklicher Weise sind solche Fälle selten, weswegen es in der Regel eine externe Festplatte zur Datensicherung auch tut. Faustregel: Die Platte sollte die doppelte Kapazität jener des Rechners haben, insbesondere, wenn man Time Machine nutzt.
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Programmstart: Backup aktivieren und Ziellaufwerk auswählen. Zum Aktiveren von Time Machine öffnen Sie den gleichnamigen Bereich in den Systemeinstellungen. Beim ersten Einschalten fragt der Mac nach dem Ziellaufwerk, auf das die Backups geschrieben werden sollen. Hierfür verwenden Sie am besten ein eigenes Laufwerk, damit das Backup beim Ausfall der normalen Arbeitsplatte nicht gleich mit verloren geht.
Die seit Mac-OS X 10.5 Leopard in das Apple-Betriebssystem integrierte Backup-Technologie ist eine der interessantesten Neuerungen der letzten Jahre und das finale Argument gegen alle Backup-Verweigerer, denen die zuvor verfügbaren Datensicherungsprozeduren zu kompliziert oder die dafür notwendige Software zu teuer waren. Time Machine sichert die interne Festplatte kontinuierlich im Hintergrund auf eine externe Festplatte, so dass man im Falle eines Falles schnell auf versehentlich gelöschte Dokumente oder auf frühere Versionen von Dateien zurückgreifen kann. Für das Wiederherstellen arbeitet Time Machine mit einer eigenen Umgebung, in der man schnell zu früheren Zuständen der Festplatte zurückkehren und die gesuchten Objekte wiederherstellen kann. Das Adressbuch, Mail und iPhoto arbeiten sogar direkt mit Time Machine zusammen. Auch das Wiederherstellen eines kompletten Systems aus einem Backup ist möglich, wozu man aber von der Installations-DVD des Systems starten und dann das System wiederherstellen muss. Das ist jedoch lebensrettend bei Totalausfällen der internen Festplatte und praktisch beim Einrichten eines neuen Rechners, der auf diese Weise bequem alle Daten, Programme und Einstellungen des alten Macs übernehmen kann.
Time Machine hat freilich auch seine Tücken: Ohne zusätzliche Software oder Eingriffe per Terminal hält die Maschine stur an ihrem Standard-Rhythmus fest. Mit Meldungen, dass wegen Platzmangels oder anderer Probleme sich schon länger keine Sicherungskopie erstellen ließ, geizt Time Machine ebenfalls. Und auf NAS (Network Attached Storage) Time Machine nur bedingt sichern. So besteht also weiterhin ein Markt für alternative Backupsoftware, Presstore, Retrospect und Carbon Copy Cloner seien hier beispielhaft genannt. Backup ohne Time Machine ist immer noch sicherer als gar keine Datensicherung.
Die heutige Frage: Was ist der oben erwähnte, ab Werk eingestellte Rhythmus von Time Machine, in welchen Abständen schreibt die Software also inkrementelle Backups?
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