Das A(dvent)BC des Macintosh

 
Adventskalender 2009: 9

Das A(dvent)BC des Macintosh

I wie iMac

Der iMac ist auch mehr als 11 Jahre nach seiner Premiere ein Renner, obwohl der Kunde immer mehr nach mobilen Rechnern verlangt. Das "i" ist mittlerweile integraler Bestandteil von Apples Produktstrategie, auf das iProdukt des Jahres 2010 darf man mehr als gespannt sein.

Von Peter Müller (09.12.2009)

Wofür steht das "i" in iMac, iPod, iPhone, iTunes und all den anderen iProdukten? Begonnen hat die Karriere des Buchstabens als Ausweis für die Internetfähigkeit des iMac im Jahr 1998. An das noch junge Netz ließen sich freilich auch andere Computer anschließen, nur war dafür zusätzliche Hardware nötig, während der iMac mit eingebautem Modem kam. In einem Werbespot hatte das Apple 1998 eindringlich erklärt: Es gebe drei Schritte, um ins Internet zu kommen, nämlich Einschalten, Verbinden und - es gibt eben keinen dritten Schritt.

Die Lösung der Frage vom 8. Dezember

Die Frage gestern war nicht ohne, stand einem kein Mac zum Ausprobieren der Tastenkombinationen zur Verfügung. Denn natürlich muss man zur Aktivierung der Hilfe zusammen mit der Befehlstaste das Zeichen "?" aufrufen. Und wie macht man das? Natürlich, indem man die Umschalttaste und die Taste "ß" drückt…

Mittlerweile ist nicht nur jeder heutzutage verkaufte Computer internetfähig, in Zeiten von DSL, Kabel und WLAN verzichten die Hersteller gar wieder auf ein analoges Modem. Das "i" steht für andere Qualitäten, die der Mac-Hersteller bereits 1998 als Interpretationshilfe mitlieferte: "individual, instruct, inform, inspire" - Individuum, Instruktion, Information, Inspiration. Wobei angesichts von über 200 Millionen verkauften iPods die Frage schon erlaubt sein darf, wie individuell die Apple-Produkte heutzutage sind. In den Zeiten vor dem Intel-Wechsel diente das "i" immerhin noch zur Abgrenzung innerhalb der Produktpalette. iMac und iBook hie für die Consumer, Powerbook und Power Mac da für die Profis. Mit der neuen Nomenklatur der Macbook Pro oder des Mac Pro hat das "i" diesen Wert verloren.

Die Geschichte des iMac

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iMac Bondi Blue
Der erste iMac erscheint 1998 und ist eine kleine Revolution. Apple kehrt den grauen und beigen Kisten den Rücken zu und startet die Ära der Design-Computer. Der iMac Bondi hat einen G3-Prozessor mit 233 MHz und einen 15-Zoll-Bildschirm.

Alles zum iMac

Das "i" bleibt ebenso wie der iMac ein Erfolgsmodell für Apple. Wo "i" draufsteht, ist meist Apple drin. Nicht immer gelingt aber damit die Namensgebung für ein intelligentes und inspiriertes Apple-Produkt, wie das Beispiel Apple TV zeigt. Dieses trug den Arbeitstitel iTV, was sich in der Aussprache kaum von den Elgatos Lösungen für Fernsehen am Mac Eye TV abgehoben hätte - hochgradige Verwechslungsgefahr für zwei grundverschiedene Produkte. Dennoch lohnt es sich, im kommenden Jahr wieder nach einem "i" Ausschau zu halten: Immer mehr verdichten sich die Gerüchte, dass Apples Antwort auf den Netbook-Hype ein Multitouch-Computer für den multimedialen Einsatz werden könnte, der zum Beispiel iPad oder iTablet heißen könnte. Zuletzt kursierte auch der Begriff "Slate" für ein solches Produkt. "Slate" heißt nichts weiter als "Schiefertafel", das Werkzeug, das noch in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts Standardausrüstung jedes ABC-Schützen war. Wird also iSlate das Apple-Produkt des Jahres 2010 und vor allem als E-Book-Reader für den Bildungsbereich der Renner? Die Domain www.islate.com ist jedenfalls schon vergeben, als Registrar ist die Firma Markmonitor in San Francisco angegeben. Diese hat auch die Domain eines bekannten Computerherstellers aus der Nähe von San Francisco registriert…

Unsere heutige Frage: Dass der eben erwähnte Computerhersteller Apple heißt, war klar. Wie weit ist dessen Hauptquartier von San Francisco entfernt? Wir nehmen als Startpunkt die berühmte Lombard-Street an, denn Apples Powerbook von 1999 trug den Codenamen "Lombard".

  1. Rund 75 Kilometer

  2. Rund 75 Meilen

  3. Rund 75 Minuten

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Zu gewinnen gibt es heute ein Zubehör-Kit für das iPhone von Belkin, bestehend aus einem Headphone-Adapter und einem Mini-Stereo-Kabel.

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