Das A(dvent)BC des Macintosh

 
Adventskalender 2009: 16

Das A(dvent)BC des Macintosh

P wie Phishing

Nicht selten sitzt das Sicherheitsrisiko vor dem Bildschirm und nicht in den Tiefen des Systems: Passwort-Fisher oder kurz Phisher haben schon zahlreiche Anwender mit simplen Tricks übertölpelt

(16.12.2009)

Phishing ist ein Kunstwort, gebildet aus "Password" und "Fishing", und bezeichnet den betrügerischen Versuch, im Web an persönliche Daten eines Anwenders, wie Passwörter und Bankdaten, zu gelangen. Damit können Betrüger sowohl die Identität des Bestohlenen annehmen und beispielsweise in seinem Namen Geschäfte tätigen, als auch mit den Bankdaten Geld vom Konto des Bestohlenen abziehen.

Mac-Anwender, die sich nicht zu Unrecht mit ihrem Betriebssystem auf der sicheren Seite fühlen, sind vor Phishing-Attacken nicht immer gefeit, so bleibt die wichtigste Maßnahme gegen Phishing gesundes Misstrauen. Safari und Firefox weisen immerhin auf betrügerische Webseiten hin, sofern diese bekannt sind, und greifen dazu auf die Datenbank von "Google Safe Browsing" zu. In iPhone-OS 3.1 leistet ein Phishing-Filter seine Dienste, doch auch dieser hilft bei Naivität nicht.

Die Lösung der Frage vom 15. Dezember

Nicht nur im Darwin-Jahr erlebt der Open-Source-Kernel von Mac-OS X evolutionäre Verbesserungen, nur sind weder Mutation noch Selektion bei der Betriebssystementwicklung zufällig. Apple hätte den Free-BSD-Kernel sicher auch Wallace oder Huxley nach anderen bedeutenden Naturforschern und Zeitgenossen Darwins nennen können, der 1809 geborene Autor des 1859 erschienen Werkes "Über die Entstehung der Arten" ist gewiss populärer als seine Mitstreiter.

Ausgangspunkt für einen Datenklau per Phishing ist häufig eine E-Mail beziehungsweise eine Nachricht per Instant Messaging, die einen Link auf eine Webseite enthält, mit der Aufforderung, sich dort zu identifizieren oder Kontendaten einzugeben. Angebliche Absender sind Banken, Online-Bezahldienste wie Paypal, Online-Shops sowie Anbieter sozialer Netzwerke wie Facebook, You Tube oder My Space.

Phishing-E-Mails werden in der Regel breit gestreut, so dass sie keine persönliche Anrede enthalten. Wird man also mit "Sehr geehrter Kunde" oder "Lieber Teilnehmer" angesprochen, obwohl die Nachricht von einer Firma oder Organisation stammt, bei der man Kunde oder Mitglied ist, sollten sofort die Alarmglocken klingeln. Es gibt aber auch Phishing-Attacken, bei denen sich die Betrüger zuvor persönliche Daten, wie Namen und E-Mail-Adresse, besorgt haben (Spear Phishing). Dann wird man sogar persönlich angesprochen. Und unter den vielen Adressaten der E-Mail werden sich schon einige befinden, die beispielsweise ein Konto bei einer örtlichen Bank haben.

Die heutige Frage: Wie heißt die Option in den Safari-Einstellungen, mit der sich der Phishing-Filter aktivieren lässt?

  1. Pop-Ups unterdrücken

  2. Betrugswarnung

  3. Einschränkungen

Die Antwort ist hinter einem der Links dieses Artikels versteckt. Am heutigen Gewinnspiel können Sie hier teilnehmen.

Zu gewinnen gibt es heute das Buch "Mein Mac von Macbook bis iMac" aus dem Verlag Markt+Technik

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