Das A(dvent)BC des Macintosh

 
Adventskalender 2009: 17

Das A(dvent)BC des Macintosh

Q wie Quicktime X

Die Quicktime-Architektur versetzt den Mac in die Lage, Videos aufzunehmen und zu importieren, diese zu schneiden, mit Effekten zu versehen und, in andere Formate verwandelt, zu exportieren. Mit Mac-OS X 10.6 Snow Leopard hat Apple Quicktime erweitert.

(17.12.2009)

Das Multimedia-Framework Quicktime hat in Mac-OS X 10.6 einen bedeutenden Spring gemacht. Dies zeigt sich nicht nur in der Versionierung, hatte Apple bis dato sauber gezählt, folgt auf Quicktime 7 nun Quicktime X. Gegenüber den Vorgängerversionen fällt die Unterscheidung zwischen Quicktime und Quicktime Pro weg, schon in der Standardinstallation des Mac-Betriebssystems ist die Software voll funktionsfähig. So unterstützt der Player von Quicktime X Filme in diversen Formaten, selbst HD-Videos. Das Wiedergabefenster ist randlos und zeigt Bedienelemente und Titelleiste beim Abspielen eines Films erst, wenn der Mauszeiger in das Fenster geführt ist. Die Steuerpalette enthält die grundlegenden Steuerbefehle wie Start/Pause, Spulen und einen Schieber zur Positionierung. Ein Zoomschalter wechselt zum Vollbildmodus.

Die Lösung der Frage vom 16. Dezember

"Pop-Ups unterdrücken" ist sicher eine sinnvolle Einstellung für den Browser des iPhones, hilft aber nicht vor Phishing. Über die Einschränkungen könnte man den Gebrauch von Safari komplett unterbinden, besser klappt es aber mit der Betrugswarnung.

Im Player von Quicktime X ist nun das Schneiden von Filmen erlaubt. Die Trimmfunktion, mit der sich Anfang und Ende eines Clips neu setzen lassen, ist so vom iPhone 3GS bekannt. Die Exportfunktion hat Apple ebenfalls erweitert. Der Player kann Filme direkt auf Mobile Me oder Youtube hochladen, ein Export an iTunes ist ebenfalls möglich. Dabei erzeugt die Software auf Wunsch gleich ein für iPod, iPhone oder Apple TV geeignetes Format.

Der Quicktime Player erstellt Audioaufnahmen über das in den Mac integrierte Mikrofon oder von einer externen Tonquelle. Außerdem lässt sich ein Film mit der iSight-Kamera aufnehmen. Beides war auch schon früher möglich, mit Quicktime X kommt nun noch die Option hinzu, den Inhalt des Schreibtischs abzufilmen. Was man auch immer dort anstellt, dokumentiert man unter Snow Leopard nicht nur per Bildschirmfoto, sondern auch gleich als Film in voller Bildschirmauflösung. Der Quicktime Player kann zwar nicht mit hochwertigen Aufnahmetools mithalten, aber für den Hausgebrauch reicht es. Und es fallen keine Kosten für zusätzliche Software an.

Zusätzliche Software benötigt jedoch, wer seinen Quicktime-Player anpassen möchte, denn Apple bringt die Software ohne ein Voreinstellungsmenü. Stattdessen bietet sich die Software Quicktime X Preferences 1.0 an, das eine Systemeinstellung installiert. Hierüber lassen sich die runden Ecken begradigen, Aufnahmen verbieten oder das automatische Abspielen von Filmen deaktivieren. Auch die Anzeige von Kapiteln und Untertiteln kann die Voreinstellung ändern.

Die heutige Frage: Welche Versionsnummer trägt das letzte Quicktime-Update für Mac-OS X 10.5?

  1. 7.6.4

  2. 7.6.5

  3. 7.6.6

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