DSL-Angebote prüfen
Die Tricks der DSL-Anbieter
Wer den DSL-Provider wechselt, kann viel Geld sparen: Mit Internet- und Telefon-Flatrate inklusive Telefonanschluss zahlen Sie oft weniger als zuvor. Es kann aber auch sein, dass sich vermeintliche Schnäppchen als ungünstig entpuppen.
Von
Tobias Weidemann, Daniel Behrens
(08.12.2009)
Das passiert zum Beispiel, wenn Sie für überflüssige Zugaben zahlen, wenn Sie eine lange Mindestvertragslaufzeit einhalten müssen oder wenn Sie weniger Bandbreite bekommen als erhofft. Auch ein Umzug kann sie abhängig vom DSL-Anbieter teuer zu stehen kommen.
Die Zugabe-Falle: Darf’s noch etwas mehr sein?
Eine Flatrate fürs Internet, eine für Anrufe ins deutsche Festnetz, dazu noch Gratis-Telefonate in einige europäische Länder. Vielleicht auch eine Handykarte, natürlich ebenfalls mit Festnetz-Flatrate, oder eine eigene Homepage mit .de-Domain - die Liste der Features vieler DSL-Anbieter ist lang. Ermitteln Sie, was Sie wirklich brauchen. Beachten Sie auch, dass manchmal für Beigaben, zum Beispiel Handy-Karten zum Telefonieren und/oder Surfen, einmalige Einrichtungskosten von 10 bis 25 Euro anfallen.
Trügerische Beigaben: Manche Features der DSL-Anbieter sind nur für kurze Zeit gratis. Ein gutes Beispiel sind die Security-Pakete, die bei fast jedem DSL-Anbieter in den ersten paar Monaten kostenlos mit dabei sind. Danach fallen einige Euro monatlich extra an. Wenn der Anwender das bei der Anmeldung übersieht, wird es ihm erst einige Wochen später auf seinem Kontoauszug auffallen. Bei manchem DSL-Anbieter können Sie die Sicherheits-Pakete monatlich kündigen, bei anderen gibt es nach Ablauf der Gratis-Monate eine Mindestlaufzeit. Achten Sie also schon bei der DSL-Bestellung darauf, ob Sie das Sicherheits-Paket während des Bestellvorgangs abwählen können, und tun Sie das gegebenenfalls. Geht das nicht, kündigen Sie die Beigabe über das Kundenmenü oder per Einschreiben an den DSL-Anbieter sofort nach Schaltung des Anschlusses. Bitten Sie um schriftliche Bestätigung - Mehr zu den Tricks der DSL-Anbieter erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Die Vertragslaufzeit-Falle: Oftmals kein Entkommen
Newsletter bestellen: Newsletter und Wochenchronik
Das könnte Sie auch interessieren:
Mehr zu diesen Stichwörtern:
DSL, Abzocke, Internet
BZander
09.12.09 18:32
Hier nochmals B, Zander,
vielen Dank für die erste Anteilnahme. Ich kann das im Moment nicht stornieren, ich könnte nicht mehr telefonieren, interneteln usw. Meine Verwunderung ist vor allem, das Alice und Congstar weiterhin das Angebot der Übernahme anbieten, sie können das aber scheinbar garnicht leisten und ich höre absolut keinen Aufschrei dieser Anbieter! Also, wenn ich solch ein DSL-Anbieter wäre, ich würde mich wehren oder meine Angebote zurück nehmen (müssen).
Vielleicht melden sich diese Anbieter ja doch noch zu Wort?
MfG B. Zander
zander@workinart.de
LarsSW
08.12.09 20:55
@BZander: Ich würde das auf keinen Fall hinnehmen. Sofort zur nächsten Verbraucherzentrale und wenn möglich die Vertragsverlängerung bei der Telekom stornieren. Nichts verlängern - für so ein Verhalten sind die nicht auch noch zu belohnen. Wirf mal einen Blick auf die Tarife von Kabel Deutschland: Die sind in der Regel deutlich günstiger (oder bei gleichem Preis deutlich schneller) als die übrigen DSL-Tarife. Und nebenbei ist Kabel der einzige Anbieter an dem die Telekom nicht einen einzigen Cent verdient ;)
BZander
08.12.09 19:27
Hier der Obertrick der Telekom!!
Ein Jahr vor Ablauf meinee Verträge (2 Wohnungen, 2 Orte) mit der Telekom habe ich gekündigt. Wurde bestätigt. Ca. zehn Tage vor Ablauf des Kündigungstermins habe ich bei Alice und dann bei Congstar einen Vertrag abschliessen wollen. Es fing damit an, dass meine Rufnummer nicht portiert werden könnte, da ich selbst gekündigt hätte. Die Zeit wird knapp. Ich verzichte au die Portierung der Rufnummer und schließe neuen Vertrag ab. Alice ist glücklich. Ich erhalte einen Vertragsentwurf, einen Tag später eine Stornierung, da Alice keinen Port von der Telekom erhält!!! Bei Congstar das gleiche Malheur, nur sofort Mitteilung über dei Verweigerung der Telekom.
Also habe ich die Telekom gebeten!!! meinen Vertrag zu verlängern!!! Für meinen Münchner-Anschluss wurde gleich ein neuer 2-Jahres Vertrag zugeschickt (wurde von mir zurückgewiesen) Telefon war schon abgeklemmt wurde aber wieder freigegeben.
Mal sehen was in 2 Tagen mit meinem ländlichen Anschluss in SA passiert.
Gibt es Hilfe? Es kann doch nicht sein, dass ich dieses Gangsterverhalten noch mit meinem Flehen bei der Telekom, meinen Anschluss nicht zu sperren, krönen muss!
Sollten Sie etwas wissen, bitte schnelle Antwort. Mit besten Grüßen
B. Zander
Bahnhofstr. 3
39291 Ziepel
und Türkenstr. 5
80333 München
zander@workinart.de
Bitte melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an, um das Forum nutzen zu können, oder registrieren Sie sich für das Benutzerforum.