Details zum Gehäuse |
Anhand neuer Berichte gibt es neue Details über das mutmaßliche Aussehen des kommenden Tablets von Apple. So soll das Gerät viele Ähnlichkeiten mit dem iPhone haben.
Von Patrick Woods (22.01.2010)
Das Gerüchteblog Apple Insider will neue Details zum Aussehen des kommenden Apple-Tablet, das womöglich iPad, iSlate oder ähnlich heißen wird, erfahren haben. So soll das Äußere alle Bedienelemente des iPhone enthalten. Auch der bekannte Home-Button soll zu diesen Bedienelementen gehören. Laut der Quelle des Blogs wird das Tablet wie ein vergrößertes iPhone der ersten Generation aussehen. Dazu gehört ein Alu-Rücken, ein verglastes Display und die typischen iPhone-Knöpfe.
Auch viele andere, teils zwei Jahre alte Fotomontagen sind relativ nah am angeblichen Aussehen des Tablets. Dies liegt vor allem daran, dass die Grafiker stets von einem vergrößerten iPhone der ersten Generation als Vorbild ausgegangen sind. Falsch dürfte bei einigen der Fälschungen jedoch das Bildschirmformat sein. Als Lesegerät dürfte ein solches Tablet viel im Hochkant-Format genutzt werden. Zudem ist der Home-Button auf der Längsseite ungünstig platziert, weil dadurch viel zusätzliche Fläche notwendig wird und sich ein dickes "Kinn" mit ungenutztem Platz ergibt. Der Home-Button wird also höchstwahrscheinlich auf der kurzen Seite sitzen.
Apple arbeitet bereits seit Jahren an Tablet-Konzepten, konnte bislang aber keinen überzeugenden Prototypen auf die Beine stellen. Jetzt hat sich dies dank der iPhone-Plattform geändert. Es gibt eine Infrastruktur für Anwendungen, eine breite Nutzerbasis und Interesse für die Plattform. Wer einen normalen Mac mit Touchscreen erwartet, der wird vermutlich enttäuscht werden. Alles deutet darauf hin, dass es sich um einen großen iPod Touch handeln wird, der iPhone-Software nutzt und vermutlich einige auf den größeren Bildschirm angepasste Anwendung nutzen wird. Rund 80 Prozent der Macwelt-Leser wünschen sich laut einer Umfrage jedoch ein vollwertiges OS X als System.
Der Verkaufsstart wird laut Schätzungen erst ab März stattfinden, womöglich sogar noch später. Die Entwickler brauchen Zeit, um Anwendungen für das Gerät anzupassen und Apple steht den Gerüchten zufolge immer noch in Verhandlungen mit TV-Sendern, Verlagen und anderen Anbietern von Inhalten. Der Preis des Apple-Tablets wird laut Schätzungen bei etwa 800-1.000 US-Dollar liegen. Spekulationen sprechen auch davon, dass es das iPad in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag subventioniert günstiger geben könnte. Ob UMTS tatsächlich zur Ausstattung gehören wird, ist noch nicht schlüssig.
Apple wird das neue Gerät am Mittwoch, dem 27. Januar in San Francisco vorstellen. Macwelt berichtet live von der Veranstaltung und liefert sofort erste Eindrücke und Hindergründe.
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