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Apple verbietet Apps mit Werbung über Ortsinformationen

iPhone-Apps, die anhand der Geo-Ortung lokalisierte Werbung anzeigen, sind laut Apple jetzt nicht mehr erlaubt. Womöglich will Apple diesen Markt bald selbst erschließen.

Von Peter Müller (05.02.2010)

Mit die nützlichsten Apps für das iPhone - und demnächst das iPad - sind solche, die mit der vom GPS-Modul gegebenen Ortsinformation dem Anwender nützliche Dienste bieten und etwa den Weg zum nächsten Restaurant oder Kino weisen. Wie Apple jedoch seit Mittwoch seinen Entwicklern erklärt, dürfen Apps nur auf Core Location zugreifen, wenn sie dem Anwender nützliche Informationen liefern. Die Daten "überwiegend" für ortsbezogene Anzeigen Dritter zu nutzen, verbieten Apples Nutzungsbedingungen. Derartige Apps weise der App Store ab.

Über einen tieferen Grund ließe sich trefflich spekulieren, womöglich möchte Apple sich selbst eine Option freihalten, ortsbezogene Informationen für Werbezwecke zu nutzen. Erst kürzlich hat Apple den Spezialisten für mobiles Advertising Quattro Wireless übernommen, Analysten vermuten, dass Apple ein eigenes Netzwerk für mobile Werbung aufbaut, die in kostenlosen Apps erscheinen könnte.

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