Medien auf dem iPad |
Verleger arbeiten bereits an Strategien und Produkten wie sie ihre Inhalte auf das iPad bringen. Konkrete Pläne haben dabei offenbar bisher nur wenige.
Von Peter Müller (02.03.2010)
Der Verlag Condé Nast bereitet sich auf das iPad vor. Während Apple seinen Bookstore vorerst nur für Bücher öffnet, müssen Herausgeber von Zeitungen und Zeitschriften eigene Wege gehen. Der Verlag Condé Nast will bereits im April mit einer ersten Ausgabe seines Männermagazins GQ für das iPad an den Start gehen, Vanity Fair und Wired sollen im Juni folgen. Auch Glamour und The New Yorker bieten sich für das iPad an, einen genauen Zeitplan gibt es dafür jedoch nicht, steht laut unserer Kollegen von Macworld in einem internen Memo des Verlages.
Condé Nast betrachtet die iPad-Magazine als Versuch, Layout, inhaltliche Aufbereitung und Preise zu testen. Der monopolistische Vertrieb über den App Store bereite zudem Probleme bei der Marktforschung, man werde daher Leser womöglich dazu zwingen müssen, sich für einzelne Inhalte bei Condé Nast zu registrieren. Wenn der Versuch positive Resultate zeige, werde der Verlag auch weitere seiner Titel für das iPad anbieten.
Auh die Associated Press (AP) ist in gespannter Erwartung des iPad. Für Herstellung und Vertrieb digitaler Produkte hat das Unternehmen die Abteilung AP Gateway gegründet, die sich um den Vertrieb von mobiler Software und die Aufbereitung spezieller Inhalte dafür kümmern soll. Eine iPad-Anwendung ist bereits in Entwicklung, die verantwortliche Vizepräsidentin Jane Seagrave deutet an, dass diese kostenlos sein könnte.
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