Privates Surfen |
Der Datenklau im Internet ist ein lukratives Geschäft und man muss darum bei Online-Geschäften Vorsicht walten lassen. Mit etwas Achtsamkeit und den richtigen Browsereinstellungen erhöht man seine eigene Sicherheit.
Von Thomas Armbrüster (29.05.2009)
Ausgangspunkt für einen Datenklau per Phishing ist häufig eine E-Mail beziehungsweise eine Nachricht per Instant Messaging, die einen Link auf eine Webseite enthält, mit der Aufforderung, sich dort zu identifizieren oder Kontendaten einzugeben. Angebliche Absender sind Banken, Online-Bezahldienste wie Paypal, Online-Shops sowie Anbieter sozialer Netzwerke wie Facebook, You Tube oder My Space. Waren solche Nachrichten früher recht roh zusammengezimmert, wurden die Methoden inzwischen verfeinert. Daher kann man am Text und Erscheinungsbild der Nachricht nicht erkennen, dass sie nicht vom angegebenen Absender stammt. Dem Link sieht man ebenfalls nicht an, dass er nicht auf die erwartete Webseite, sondern auf eine nachgemachte Seite führt.
Angriffe auf persönliche Daten können aber auch von anderer Seite kommen. So tauschen Betrüger die in Blogs oder auf Web-2.0-Seiten platzierten aktiven Objekte gegen eigene Java Scripts oder Flash-Elemente aus, wenn der Server Sicherheitslücken aufweist und deshalb ein solcher Zugriff von außerhalb möglich ist. Mit Hilfe dieser Objekte lesen die Angreifer dann die Sitzungsdaten inklusive des Passworts aus, oder sie klinken sich in andere Webseiten ein, die der Benutzer ebenfalls besucht, und versuchen dort, die Eingaben abzufangen. Auch das geht allerdings nur, wenn entweder der Browser, Flash oder die Webseite Sicherheitslücken aufweisen.
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