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Tipps für den sicheren Mac

Mac OS sollten Sie zwar in jedem Fall mit einer Anti-Viren-Software ausstatten - doch gleichzeitig gibt es eine Reihe von einfachen Maßnahmen, mit denen Sie Ihr System zusätzlich absichern können.

Von Moritz Jäger (08.12.2009)

Mac-Nutzer gehören mittlerweile zum Angriffsziel für Malware-Autoren. Das liegt unter anderem am Erfolg der Apple-Systeme, im August 2009 besaßen Macs bereits einen Marktanteil von mehr als sieben Prozent. Neben der Installation einer Anti-Viren-Lösung wie etwa Kaspersky Anti-Virus for Mac sollten Sie aber Ihr System auch mit Bordmitteln zusätzlich absichern.

Sichere Passwörter nutzen: Sowohl Nutzerkonten als auch der Root-Account sollten Sie mit sicheren Passwörtern schützen. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe - zum einen kann sich Malware nicht einfach Systemrechte verschaffen, zum anderen schützen Sie Ihre Daten vor neugierigen Blicken.

Aktualisierungen installieren: Egal ob für Ihr Sicherheitsprogramm, Betriebssystemen oder installierten Programmen, Sie sollten alle verfügbaren Updates und Patches installieren. Nur ein Bruchteil der Attacken zielt auf das Betriebssystem, deutlich mehr Angriffe werden gegen den Browser oder installierte Plugins gefahren.

Netzwerk und Bonjour-Dienst: Bonjour ist ein Protokoll, dass Apple-Computer zur Kommunikation mit anderen Komponenten im Netzwerk nutzen. Es sorgt dafür, dass Peripherie im Netzwerk kaum konfiguriert werden muss. Angreifer können darüber allerdings auch viele Informationen über die Systeme im Netzwerk herausfinden. Wenn Sie also Bonjour nicht unbedingt benötigen, sollten Sie den Dienst deaktivieren. Selbiges gilt für die verschiedenen Netzwerkfunktionen - meist WLAN, LAN Bluetooth oder Infrarot. Damit schließen Sie nicht nur potentielle Angriffswege sondern sparen beim mobilen Geräte auch noch Strom.

Kein Zugang für Gäste: Mac OS bringt einen Gastzugang mit, über den Sie ohne Zugangsdaten auf das System zugreifen können - das gilt aber auch für Fremde, die an Ihr System gelangen. Sicherheitshalber sollten Sie den Zugang daher deaktivieren.

Sensible Daten verschlüsseln: Selbst in sicheren Umgebungen sollten Sie sich angewöhnen, dass Sie Ihre sensiblen Daten in verschlüsselten Containern ablegen. Das gilt noch mehr für mobile Geräte. So sorgen Sie dafür, dass selbst wenn Macbooks verloren gehen oder gestohlen werden, die Daten auf den Geräten sicher sind. Ein praktisches Tool dafür ist FileVault, die Anwendung sichert das Home-Verzeichnis des Nutzers, wenn das Gerät abgeschaltet ist.

Mit diesen Tricks können Sie Ihren Mac relativ einfach absichern. Zusätzlich sollten Sie sich ein gesundes Misstrauen. Die meisten erfolgreichen Infektionen von Macs haben die Nutzer selbst verursacht, hauptsächlich durch Download und Ausführen von manipulierten Programmen.

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