Das Smartphone-Betriebssystem von Google |
Von Moritz Jäger (14.12.2009)
Smartphones mit Android sind von Haus aus nicht besonders stark bei der Wiedergabe von Musik und Videos - anders als beispielsweise das iPhone. Android selbst unterstützt die Musikformate MP3, MIDI, AAC, HE-AAC, OGG Vorbis und WAV. Das reicht zwar für die meisten Musiksammlungen aus, allerdings gibt es gegenüber Apple-Geräte einen großen Nachteil: Es fehlt eine Verwaltungssoftware, mit der man am PC bequem die passenden Playlisten zusammenstellt und an das Android-Gerät überträgt. Der Musik-Player ist zwar relativ leicht zu bedienen, vor allem bei großen Sammlungen wünscht man sich allerdings ein passendes PC-Pendant.
Ähnlich sieht es bei den Videos aus. Zwar kommt Android mit Formaten wie H.264 oder MPEG-4 klar, Codecs wie Xvid oder DivX funktionieren aber noch nicht. Daher muss man die meisten Videos vor dem Abspielen konvertieren - das kostete viel Zeit. Konvertierungs-Tools wie Handbrake können aber auch gleich das Bild entsprechend trimmen, so dass die fertigen Video-Dateien weniger Platz belegen.
Insgesamt bietet Android zwar eine gute Unterstützung für Multimedia. Für den vollen Genuß braucht der Nutzer allerdings meist zusätzliche Software.
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