Ratgeber: Datensicherheit

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Ratgeber: Datensicherheit

Rechner und Daten schützen

Insbesondere dann, wenn Dritte Zugang zu einem Mac haben, ist es erforderlich, diesen vor unbefugten Zugriffen zu schützten. Mit sicheren Passwörtern und der richtigen Verschlüsselungstechnologie schränkt man den Zugang zum Rechner und zu den Daten ein. Unser Workshop zeigt alle Details.

Von Thomas Armbrüster (01.03.2010)

Ein Mac meldet beim Start automatisch den Benutzer an, den man bei der Systemkonfiguration eingerichtet hat, ohne das Passwort zu verlangen. Jeder, der Zugang zum Rechner hat, kann deshalb auf die Daten dieses Benutzers zugreifen. Darum sollte man die automatische Anmeldung ausschalten, wenn auch andere Personen Zugriff auf den Rechner haben, und außerdem die Passworteingabe zum Beenden des Ruhezustands und des Bildschirmschoners aktivieren. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Schlüsselbund zu schützen, in dem das System und die Programme die Passwörter des Benutzers ablegen, oder einen zweiten Schlüsselbund für nicht so häufig benötigte Passwörter und Informationen einzurichten, der dann nur bei Bedarf geöffnet wird.

Disk-Image

Ein Disk-Image ist eine Datei, die nach dem Doppelklick ein virtuelles Laufwerk auf dem Schreibtisch aktiviert. Dieses verhält sich wie ein normales Laufwerk. Man kann Dokumente auf das Laufwerk kopieren oder von dort auf den Mac übertragen. Wirft man das Laufwerk mit Befehlstaste-E aus, sind die Daten in der Image-Datei gespeichert.

Bundle-Image Damit sich große Image-Dateien besser mit Time Machine vertragen, gibt es das Format "Mitwachsendes Bundle-Image", kenntlich an der Namenserweiterung ».sparsebundle«. Bei diesem ist die Image-Datei intern in mehrere Einzeldateien unterteilt, die nach und nach belegt werden. Time Machine sichert bei Veränderungen dann nicht immer wieder das gesamte Image, sondern nur die geänderten Abschnitte. Mitwachsende Image-Dateien belegen auf der Festplatte nur den für die Daten notwendigen Speicherplatz und werden maximal so groß wie die eingestellte Größe.

Um das System vor unberechtigten Änderungen zu schützen, arbeitet man besser mit einem normalen Benutzerkonto ohne Administratorrechte. Selbst wenn eine andere Person sich dann Zugang zum Benutzerkonto verschafft, kann sie keine systemrelevanten Funktionen ändern oder Programme installieren. Um ganz sicherzugehen, dass niemand auf sicherheitsrelevante Dokumente zugreifen kann, verschlüsselt man sie. Dazu kann man entweder ein verschlüsseltes Disk- Image einsetzen oder den kompletten Privatordner mit File Vault verschlüsseln lassen.

Für alle

Systemeinstellungen, die sich auf mehrere Benutzer auswirken, muss ein Standardbenutzer mit dem Administratornamen und -passwort öffnen, um Änderungen vorzunehmen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Passwortschutz aktivieren: Automatische Anmeldung ausschalten

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