Datenschutz |
Suchmaschinen, Yasni, Facebook, Xing - das Web weiß fast alles über Sie. Wir zeigen, wie Sie Datensammlern im Web ein Schnippchen schlagen und beispielsweise anonyme Mails versenden, keine Surfspuren hinterlassen und Ihre Login-Daten geheim halten.
(08.03.2010)
Die meisten Surfer sind sich nicht bewusst, wie viele Spuren sie im Internet hinterlassen. Eine kurze Google-Suche nach dem Namen offenbart meist Informationen zu Ausbildung, Arbeit und Hobbys – im schlimmsten Fall sogar die Adresse und Telefonnummer. Der Grund: Zahlreiche Aktionen im Web werden registriert. Wer auf der Firmenwebseite erwähnt wird, in sozialen Netzwerken wie Facebook mitmacht, in Foren schreibt oder einfach nur surft, gibt private Infos preis. Doch Sie können sich schützen.
Bedrohung Nr. 1: SuchmaschinenDiese Beispiele scheinen zwar unproblematisch, lassen aber bereits eine Einschätzung zur Bildung sowie zur sportlichen Verfassung zu. Aus diesem Grund nehmen Personenrecherchen bei Google stark zu. Arbeitgeber nutzen dieses Mittel oft, um Bewerber einzuschätzen, während Geschäftspartner Infos über ihr Gegenüber einholen. Aber auch Gauner verwenden die Personensuche, etwa für Identitätsdiebstahl.
Fieser Identitätsdiebstahl
Beim Identitätsdiebstahl nutzen Kriminelle persönliche Daten von Opfern, um Zugriff auf deren Bankkonto oder Kreditkarte zu erlangen. Alleine in den USA sollen sich die dadurch verursachten Schäden auf viele Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Aber auch große Auktionsplattformen wie eBay haben mit Identitätsdieben zu kämpfen: Diese versteigern ein Produkt unter falschem Namen und kassieren anschließend das Geld, ohne die Ware zu verschicken.
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