Google weiß alles über Sie |
Die Datensammel-Wut kennt keine Grenzen. Google speichert nicht nur, welche Inhalte es im Web gibt, sondern auch, welcher Anwender welche Interessen hat. Hier lesen Sie, warum das so ist – und wie Sie Ihre Spuren verwischen
(20.05.2010)
Womit verdient Google eigentlich sein Geld? Das Unternehmen bietet jede Menge äußerst praktische Dienste, die meisten davon kostenlos. Sind die eher dezenten Werbelinks am rechten Fensterrand die einzige Einnahmequelle? Niemand weiß das genau – aber eins wissen wir: Google trägt jede Menge Daten über Ihr Nutzungsverhalten zusammen. Davor sollten Sie sich schützen.
Wer surft wo? Benutzerprofile sind viel wert
Google sammelt akribisch Daten und Verhaltensmuster der Kunden – und je mehr Dienste ein Anwender nutzt, umso detaillierter wird das Profil, das Google daraus erstellen könnte. Insbesondere die Werbeindustrie leckt sich nach solchen Profilen die Finger. Je mehr über einen Web-Surfer bekannt ist, desto besser kann ein Werbenetzwerk ihm Banner einblenden, die an seinen Interessen ausgerichtet sind. Und je zielgerichteter Werbung ist, desto eher nimmt ein Anwender sie wahr und klickt sie an.
Ob Google tatsächlich alle anfallenden Daten zu einer Person über alle Dienste hinweg verknüpft, weiß nur das Unternehmen selbst. Theoretisch möglich wäre es auf jeden Fall.
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