Ratgeber: iPad Wi-Fi + 3G

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Datentarife für das iPad: aufmacher

Ratgeber: iPad Wi-Fi + 3G

Der richtige Datentarif für das iPad Wi-Fi + 3G

Wer die große Unabhängigkeit mit dem iPad erleben möchte, greift zum Modell mit 3G-Modem. Mit dem richtigen Datentarif und den passenden Einstellungen steht dem Surfgenuss nichts mehr im Wege.

Von Holger Sparr (24.08.2010)

Genau 100 Euro beträgt der Aufpreis für die iPad-Modelle mit 3G-Modem, GPS-Empfänger und Kompass. Nicht wenige iPad-Käufer greifen selbst dann zur "großen" Version, wenn sie nicht primär die Datennutzung abseits des häuslichen WLAN im Auge haben, um immer für alles gerüstet zu sein. Und das kann schneller Sinn ergeben, als man denkt, denn mit 3G-Modem lässt es sich auch auf Dienstreisen, im Wochenendhaus oder bei Besuchen surfen, ohne auf die Nähe eines WLAN angewiesen zu sein. Gerade auch für solche Gelegenheitsnutzer gibt es mittlerweile auch die passenden Datentarife.

Verbrauch abschätzen

Die Micro-SIM-Karte ist etwas kleiner als konventionelle SIM-Karten wie hier im iPhone 3GS. Mit passend gedruckter Schablone, Klebeband, Schere und Nagelfeile ist der Zuschnitt allerdings schnell gemacht.
Die Micro-SIM-Karte ist etwas kleiner als konventionelle SIM-Karten wie hier im iPhone 3GS. Mit passend gedruckter Schablone, Klebeband, Schere und Nagelfeile ist der Zuschnitt allerdings schnell gemacht.
Für viele ist es sehr schwer, im Voraus abzuschätzen, wie oft und regelmäßig sie das Datenmodem nutzen werden und welche Datenmengen dabei anfallen. Das iPad ist im Gegensatz zum iPhone kein Gerät, das man an jeder Bushaltestelle aus der Tasche ziehen würde, sondern man nutzt es meist nur dann, wenn man sich ein Weilchen irgendwo niederlässt. Oft wird man dann ein WLAN zur Verfügung haben, doch auch dessen Nutzung kann an Flughäfen oder in Hotels durchaus teuer werden. Wer viel auf Reisen ist und regelmäßig viele Stunden in der Bahn, in Hotels oder Cafés verbringt, wird das iPad als kompakten und leistungsstarken Reisebegleiter schätzen lernen und sollte daher auch einen passenden Datentarif ohne Zeitbeschränkungen buchen, um unterwegs unbeschwert surfen zu können. Wer aber andererseits meist nur vom WLAN daheim zum WLAN im Büro pendelt, wird den mobilen Internet-Zugang nur sporadisch benötigen und ist dabei womöglich mit einem Zeittarif, der keine laufenden Kosten nach sich zieht, besser bedient.

Die zweite wichtige Frage ist jedoch, welche Datenmengen man benötigt. Anders als das iPhone darf das iPad nicht auf spezielle Mobilversionen von Internet-Seiten wie beispielsweise m.spiegel.de statt www.spiegel.de ausweichen, was in diesem Fall 135 Kilobyte gegen 1,2 Megabyte und damit beinahe das Zehnfache ausmachen kann. Auch Apps wie die von Google geladenen Karten erfordern wegen des großen Bildschirms teils deutlich höhere Datenvolumen, sodass kleinere Datenpakete von 200 Megabyte pro Monat allenfalls Gelegenheitssurfern reichen werden. Andererseits sollte man aber auch die Kirche im Dorf lassen: Das iPad benötigt zwar höhere Datenmengen als ein iPhone, aber immer noch wesentlich weniger als etwa ein Notebook, das ständig unkontrollierbare Verbindungen aufbaut, Updates lädt und das man womöglich für Dienste wie Videotelefonate oder Filesharing nutzen möchte. Letztere lässt inzwischen ohnehin praktisch kein Mobilfunkanbieter mehr zu.

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