Der eigene Spielekatalog: Vom Mac ins Web
Infoansicht. Damit kann man sogar surfenIn diesem Hauptfenster erblickt man säuberlich aufsortiert die bislang eingetragenen Spiele und Kategorien. Links unten erscheint ähnlich den CD-Covern bei iTunes die Hüllenabbildung zum Spiel. Wurde man über Amazon übrigens nicht fündig, kann man etwa bei Google ("Bilder") doch noch das passende Cover finden und per Drag-and-Drop in das entsprechende Gamepedia-Feld ziehen. Per Klick auf das Bild erhält man davon eine größere Ansicht im eigenen Fenster. Aktiviert man im unteren Fensterbereich das Info-Panel, das übersichtlich die gesammelten Einträge einschließlich Kommentaren anzeigt, kann man sogar per Kontextmenü ein Widget-ähnliches Feld aufrufen, um dort eine Internet-Adresse einzugeben. Zum Browsen benutzt man Gamepedia selbst, das diese Funktionalität praktischerweise eingebaut hat. Damit ruft man bei Bedarf und sofern vorhanden weitere Links und Screenshots zu einer Fundstelle auf.
Ein weiteres Highlight sind die Exportmöglichkeiten insbesondere als Web-Site mit verschiedenen Vorlagen. Damit hat man in einem Browser-Interface schnell die eigene Spiele-Internetsite erstellt und, wenn man über einen .Mac-Zugang verfügt, per Export ohne Umstand im weltweiten Netz online.
Katalog mit Raffinesse
Ausgabe also Website mit Links zu Amazon und zum VerleiherHat man sich mit den vielfältigen Möglichkeiten zur Erstellung einer Liste der eigenen Games hinreichend beschäftigt, entdeckt man mit der Zeit die zahlreichen anderen Features von Gamepedia. Dazu gehört das einfache Führen einer Verleihliste (wann hat man wem welche Spiele ausgeliehen), damit kann man dem Betreffenden sogar direkt aus Gamepedia heraus eine E-Mail mit vorgefertigtem Text schreiben (der voreingestellte E-Mail-Client des Users öffnet sich). Man kann sich eine Wunschliste für künftige Spiele zusammenstellen oder schlicht neue Kategorien dazu erfinden. Hier bietet sich etwa eine Feinunterteilung nach Genre (Adventure, Shooter usw.) oder nach Plattform (Windows, Mac, Playstation usw.) an. Die Option, intelligente Sammlungen nach dem Vorbild der intelligenten Ordner in Mac-OS X anzulegen, macht das kinderleicht. Des Weiteren kann man im "Extra-Menü" auf sog. Lieblingslisten ("ListMania") auf Amazon zugreifen oder ein Spiel direkt beim Online-Händler bestellen. Durch die Unterstützung für Plug-ins lässt sich die Suche über Amazon-Seiten hinaus ausdehnen, sobald diese Erweiterungen vorliegen oder man sie selbst programmiert. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass Gamepedia unter Mac-OS X 10.4 die Suche durch Spotlight unterstützt.
Fazit
Für Spielefans ist Gamepedia das ultimative Tool, um den Überblick über die eigene Games-Sammlung zu bewahren. Mit dem Programm macht es effektiv Spaß, endlich einmal gedankliche Ordnung im Bestand zu schaffen. Nicht nur für Games übrigens - in ähnlicher Aufmachung bietet der Entwickler Bruji.com Tools für Bücher (Bookpedia), DVDs (DVDpedia) und CDs (CDpedia, in enger Zusammenarbeit mit iTunes) an. Alle diese Hilfsprogramme kosten 18 US-Dollar - wer Gamepedia vorher selbst ausprobieren möchte, kann dies mit der Demo tun. Diese beschränkt die Sammlung von Spielen auf zehn Einträge.
Info: Bruji.com