Von Peter Müller (18.05.2007)

Die Strecke ist relativ

Kalibrieren: Wir wollen es genau wissen, wie lange unsere Laufstrecke ist. Das Kalibrieren des Sensors führt leider zu keinem genaueren Ergebnis.
Kalibrieren: Wir wollen es genau wissen, wie lange unsere Laufstrecke ist. Das Kalibrieren des Sensors führt leider zu keinem genaueren Ergebnis.

Den Verdacht bestätigt uns unser zweiter Versuch. Erneut messen wir über Google Earth eine Strecke aus, um den Sensor zu kalibrieren. Ein Teilstück unserer Laufstrecke weist Google Earth als 631 Meter lang aus, für die Kalibrierung können wir eine Strecke zwischen 400 und 2.000 Metern in 50-Meter-Schritten eingeben.

Schuhe: Nike bietet mittlerweile eine große Auswahl von Schuhen mit Aussparung für den Sender an.
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Zunächst laufen wir die Runde in mäßigem Tempo und gehen sie danach in normalem Tempo, das Programm im iPod Nano sollte so aus den Sensordaten Rückschlüsse auf unsere Schrittlänge in Abhängigkeit des Tempos ziehen. Die Probe auf’s Exempel erfolgt mit einem Sprint über eine 450 Meter lange Strecke, die sich beim gemütlichen Trab wieder auf 500 Meter dehnt. Dass die Kalibrierung eher für die Katz war, stellen wir am nächsten Morgen fest, als sich bei einem mittleren Tempo die 3.138-Meter-Strecke plötzlich auf 3,51 Kilometer dehnt. Wer es also genau wissen will, sollte besser mit einem GPS-Gerät wie dem 200 Euro teuren Garmin GPS Forerunner 301 arbeiten, um seine Streckenlänge und über die Zeit auch die Durchschnittsgeschwindigkeit des Trainingslaufs zu erfahren. Der hat auch einen Pulszähler integriert, was genauere Rückschlüsse auf den Kalorienverbrauch zulässt als der über Strecke, Tempo und Körpermasse errechnete Wert des Nike+ iPod Sport Kit.

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