Apples 17-Zoll-Notebook |
(20.11.2008)
Neu beim aktuellen 17-Zoll-Modell ist die mit 320 Gigabyte etwas größere Festplatte. Auch die Speicherausstattung hat Apple verbessert. Sie liegt nun ab Werk bei vier Gigabyte. Das Display bekommt man nun ausschließlich in der hoch auflösenden Version, die 1920 mal 1200 Punkte abbildet. Hier kann man im Gegensatz zu den 13- und 15-Zoll-Modellen zwischen einer Hochglanz- und einer entspiegelten Display-Version wählen. Zum Test schickt uns Apple die Hochglanz-Version, die jedoch im Vergleich zu den verglasten Modellen deutlich weniger spiegelt.
In den USA gibt es inzwischen Anbieter, die mittels einer Folie die Displays der Macbooks entspiegeln wollen.
Doch das Verfahren ist nicht einfach in der Anwendung und liefert zudem fragwürdige Ergebnisse. Wir konnten im Macwelt-Testcenter bereits eine ähnliche Lösung für den iMac testen, die aber nie Marktreife erreichte. Der Grund: durch den Abstand der Glasscheibe zum eigentlichen Display (Parallaxenverschiebung), entstehen störende optische Effekte im Auge des Betrachters. Eine diffuse Folie wirkt hier wie ein optisches Gitter wodurch Interferenzen auftreten. Diese machen sich durch Schlieren und Farbrauschen bemerkbar, sobald der Betrachter den Kopf auch nur leicht bewegt. Unserer Meinung nach sind diese Effekte störender als die Spiegelungen.
Auch das 17-Zoll-Modell arbeitet nun mit einer LED-Hintergundbeleuchtung. Das merkt man schon direkt beim Einschalten, denn die volle Leuchtkraft des Displays ist quasi sofort erreicht. In unseren Labormessungen erreicht der Bildschirm eine maximale Helligkeit von 263 Candela pro Quadratmeter, ein guter Wert, wenngleich die 15-Zoll-Versionen mit über 300 Candela pro Quadratmeter ein sichtbar helleres Bild liefern. Beim Farbraum liegen die 15- und 17-Zoll-Versionen beinahe gleichauf mit leichtem Vorteil für die 15-Zöller. Insgesamt ist der Farbumfang der mobilen Macs jedoch immer noch weit von dem moderner Desktop-Monitore entfernt. Wer ernsthaft farbverbindliche Aufgaben durchführen will, sollte sich also auf jeden Fall einen externen Monitor zulegen.
Die LED-Hintergrundbeleuchtung bringt im Vergleich zum Vormodell keinen nennenswerten Vorteil, wenn es um die Akkulaufzeit geht. Wir messen im Test sogar eine um 10 Minuten kürzere Laufzeit.
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