NAS-Storage |
Drei Varianten gibt es für die Ready NAS Pro: 1,5 TB für 1800 Euro, 3 TB für 2500 Euro und 6 TB für 3900 Euro. Für den recht knackigen Preis bekommt man eine Menge geboten.
Von Stefan Rubner (05.12.2008)
So nutzt das RAID einen Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,8 GHz Taktfrequenz sowie zwei Gigabit-Ports zum Anschluss an das lokale Netz. Und schließlich ersetzt das neue Verfahren X-RAID2 das bislang aus der Ready-NAS-Serie bekannte X-RAID. Dank der deutlich höheren Taktfrequenz der Intel-CPU im Vergleich zum Sparc-Vorgänger profitiert der Anwender gleich doppelt: Neben einer spürbar schnelleren Verwaltungsoberfläche steigt auch der erzielbare Datendurchsatz. Unter Idealbedingungen im Testlabor sind Werte von bis zu 100 MB pro Sekunde erzielbar, wobei das mögliche Bündeln der beiden Gigabit-Anschlüsse zu einer 2000 Mbit/s schnellen Datenleitung noch nicht einmal zum Einsatz kam. Defekte Platten lassen sich im Betrieb austauschen, die Integration in RAID-Verbund erfolgt automatisch. Allerdings kann dieser Vorgang schon mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen, während dieser Zeit ist das NAS zwar ansprech- und nutzbar, aber mit gebremster Performance.
Auch das Netzwerkprotokoll AFP wird unterstützt, das bei der Zusammenarbeit mit Apple-Rechnern deutlich schneller agiert als das von neuen Macs ebenfalls unterstützte SBM/CIFS der Windows-Welt. Neben der Bereitstellung von File-Shares bietet das Ready NAS Pro einen Slimserver und einen vollwertigen iTunes-Server auf Basis der Freeware Firefly Media Server.
Der Preis macht das rundum gelungene Rady NAS Pro für die Zielgruppe der Power-User bis hin zu kleinen und mittleren Unternehmen zu einer Investition, die doch recht schmerzlich ins Budget schlägt. sr
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