Test NAS-Speicher |
Wer ein Heim-Netz hat, möchte die Daten aller Rechner gesichert wissen. Eine NAS, gemeint ist hier eine Netzwerk-Festplatte, bietet eine gute Grundlage dazu. Die Linkstation Live ist ein solches Gerät, das sogar Time Machine unterstützt und einen eingebauten Media-Server bietet. Ein entsprechender UPnP-AV-fähiger Player im Wohnzimmer kann so Filme und Musik von der Linkstation Live streamen.
Von Thomas Bergbold (15.02.2009)
Buffalo verlässt mit seiner Neuauflage der erfolgreichen Linkstation-Serie, das bekannte Backstein-Design und gibt der neuen Linkstation Live 2 etwas "Schwung". Das macht das Design moderner, nebenbei hat sich auch der Geräuschpegel etwas reduziert und macht die Linkstation Live 2 aus knapp 3,5 Meter nahezu unhörbar. Ein gedrucktes Handbuch wird nicht mitgeliefert, eine englische Ausgabe befindet sich in einem Unterordner - hier ist leider Suchen angesagt. Die Ersteinrichtung übernimmt ein englisches Programm, dass neben der Beschreibung wie die Linkstation anzuschließen auch das Konfigurationsprogramm Nasnavigator 2 installiert und die Linkstation an das Netzwerk anpasst. Das Installationsprogramm legt automatisch eine Textdatei auf dem Schreibtisch an, in der alle Netzwerkeinstellung zu finden sind. Praktisch für alle, die nicht über den Nasnavigator 2 das Web-Interface öffnen wollen. Im Web-Interface für die Einrichtung von Ordner, Benutzern und dem Mediaserver hat sich nicht viel getan, außer, dass es etwas schneller im Vergleich zum Vorgänger geworden ist. Eine Ausnahme bei gleichzeitigem Datentransfer, dann dauert alles ein bisschen länger.
Der Mediaserver ist jetzt Neu und endlich von ordentlicher Qualität, unter der Haube werkelt der bekannt Twonkymedia, aber ohne ein Webinterface - also abgespeckt. Somit werden keine Wiedergabelisten und auch kein Internetradio unterstützt. In iTunes wird die Linkstation Live 2 als Quelle gefunden, die unterstützten Musikformate beschränken sich jedoch auf die von iTunes. Das beliebte Flac-Format kann also nicht abgespielt werden, gut ist aber, dass es auch nicht angezeigt wird.
Eine echte neue Funktion ist die Unterstützung von Timemachine. Weniger schön, dass die Konfiguration nicht im Handbuch, sondern nur in der Onlinehilfe erklärt wird. Bei der Geschwindigkeit hat sich leider nicht viel getan, Datenraten von 10,8 MB/s für das Schreiben und 14,4 MB/s für das Lesen sind nur Mittelklasse.
Die kleinen Verbesserungen tun der Linkstation gut, so hat endlich ein zeitgesteuertes Ein-Ausschalten bei Buffalo Einzug gehalten. Zusammen mit dem wesentlich besseren UPnP-AV-Mediaserver und der Timemachine-Unterstützung, ein empfehlenswerter NAS für Heimanwender. tb
Netzwerk-Festplatte für zu Hause mit Timemachine-Unterstützung
Buffalo
Preis: Euro 170, CHF 247
Note: 2,0 gut
Leistung (50%) 1,9
Ausstattung (20%) 1,8
Handhabung (20%) 2,0
Verbrauch/Ergonomie (10%) 2,5
Vorzüge: Timemachine kompatibel, UPnP-AV-Server, zeitgesteuertes Ein-Ausschalten, automatisches Ein-Ausschalten zusammen mit dem Rechner
Nachteile: Langsam, bei einer individuell Konfigurierten Firewall muss dem Nasnavigator bei jedem Systemstart die Freigabe manuell erteilt werden
Alternativen Buffalo Linkstation Mini, Lacie Ethernet Disk mini - Home Edition
500GB SATA-Festplatte, 1x USB 2.0, Web Access, Timemachine-, Print-, UPnP-AV/DLNA-, iTunes-, FTP-, AFP-, SMB-Server, Gigabit Ethernet, Stromverbrauch: Aus 5,2W, Ein 12,8W.
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Mehr zu diesen Stichwörtern: NAS Festplatte, Time Machine, UPnP AV, Streming
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