Von
Stefan Rubner
(19.02.2009)
Unübersichtliches Bedien-Interface
Übersichtlich geht anders: Das Web-Interface des Routers lädt nicht zum Stöbern in den Features ein Weniger gut schneidet das Web-Interface zur Konfiguration ab. Zwar sind alle Funktionen vorhanden, doch das Design erleichtert das Auffinden einzelner Optionen nicht gerade. Immerhin: vollkommen und korrekt eingedeutscht sowie mit Hilfefunktion versehen, ist es auch für Einsteiger bedienbar. Lediglich ein Programmierfehler in der Firmware sorgt für echte Abzüge. Es ist nicht möglich, ein Gerätepasswort zum Schutz der Einstellungen zu vergeben.
Ansonsten überzeugt der Belkin N+ mit komplettem Funktionsumfang. Neben Verschlüsselung der drahtlos übertragenen Daten nach WPA/WPA2, automatischem Setup neuer WLAN-Clients mittels WPS und den üblichen Firewall-Funktionen finden sich auch noch einige Zusatzfeatures. Dazu zählt das optional freischaltbare WLAN mit eigener SSID für Gäste. Es erlaubt Besuchern den Zugriff auf das Internet, nicht aber auf Gegenstellen, die sich im lokalen Netz befinden.
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srubner
24.02.09 01:33
ganz wichtig: USB-Festplatten, die an dieses Gerät angeschlossen werden, dürfen *nicht* Mac-formatiert sein. Das bedeutet, dass Dateien mit einer Größe von über 4 GigaByte nicht gespeichert/gesichert werden können.
Hatten wir ja schon am Telefon besprochen: Ja, stimmt. Habe ich schlicht nicht getestet, weil ich persönlich nie auf die Idee käme, derartige Daten auf einem per USB angeschlossenen Medium zu speichern. Von "sichern" kann da ja eh keine Rede sein. Und angesichts der immer weiter fallenden Preise für Festplatten und NAS-Chassis betrachte ich USB-Storage-Ports am Router eher als Gimmick denn als Feature.
Nichtsdestotrotz: die Einschränkung auf 4 GByte große Dateien ist tatsächlich vorhanden, da - zumindest im Moment - nur FAT32 als Dateisystem für Mac-User auf den USB-Medien nutzbar ist. Belkin gibt zwar auf der Support-Seite an, dass sich das ändern *könnte* - aber ob sie das auch tun, das lassen sie vorsichtshalber offen. Von daher: Sorry, wird ins Testprotokoll für die nächsten Geräte mit aufgenommen.
Hallo, ich habe den Router auch schon ausprobiert und gleich wieder zurückgebracht: Die Internet-Verbindung liess sich nicht einrichten und die mitgelieferte Software ist absoluter Müll!!! Bei G5-Macs funktioniert sie gar nicht und beim Intel MacBook Pro nur dürftig.
Also ich habe mir das jetzt nochmal angesehen: Ich hatte auch beim erneuten Testen weder beim Einrichten meines DSL-Providers noch beim Einrichten von Kabel-Internet Probleme. Auch der Betrieb ist - zumindest während der Tests - problemlos gewesen. Die mitgelieferte Software ist nicht wirklich hübsch und hat ein paar Übersetzungsmängel (fehlende Umlaute etc.), aber prinzipiell funktionierte sie in beiden Tests einwandfrei.
Allerdings ist mir persönlich nicht klar, wozu man derartige Software überhaupt braucht. Ich habe bislang noch jeden Router über das integrierte Web-Interface zum Laufen gebracht - und das Teils schneller und besser als mithilfe der Software. Und da selbst für den Zugriff auf am Router angeschlossene Massenspeicher die mitgelieferte Software nicht zwingend benötigt wird, ist die Software in meinen Augen eher überflüssiger Ballast.
Könnte es sein, dass die beschriebenen Probleme auf eine ältere Firmware im Router zurückzuführen sind? In meinem Testgerät war die Version 1.0.19 vorinstalliert und aktiv, die auch die letzte auf der Supportseite angebotene Version ist. Leider liefert Belkin mit den Firmware-Updates keine Liste der darin enthaltenen Änderungen/Bugfixes, so dass ich da auch nur spekulieren kann, ob das vielleicht die Ursache für die unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Gerät sind.
Beste Grüße
Stefan Rubner
kuhkatze
20.02.09 21:41
Hallo, ich habe den Router auch schon ausprobiert und gleich wieder zurückgebracht: Die Internet-Verbindung liess sich nicht einrichten und die mitgelieferte Software ist absoluter Müll!!! Bei G5-Macs funktioniert sie gar nicht und beim Intel MacBook Pro nur dürftig.
Viele Grüße M. Rischmüller
jfuellemann
20.02.09 12:17
Hi,
ganz wichtig: USB-Festplatten, die an dieses Gerät angeschlossen werden, dürfen *nicht* Mac-formatiert sein. Das bedeutet, dass Dateien mit einer Größe von über 4 GigaByte nicht gespeichert/gesichert werden können. Für Filme und andere Dateien also ein KO-Kriterium. Vielleicht kann das bitte im Testbericht berücksichtigt werden? Denn damit bin ich ziemlich auf die Nase gefallen und habe nun eine TimeCapsule.
MfG
Jan Fuellemann
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