Von
Stefan Rubner
(19.02.2009)
Einen an den USB-Port angeschlossenen Massenspeicher stellt der N+ als Netzwerkressource bereit, auf die auch vom Mac aus problemlos zugegriffen werden kann. Neben dem Betrieb als Router ist auch der Einsatz als reiner Access Point möglich. Dabei wird der sonst zum Anschluss des Kabel- oder DSL-Modems dienende Port zum echten Netzwerkport. In diesem Fall stehen fünf statt der normalerweise vier Gigabit-Anschlüsse für weitere Netzgeräte zur Verfügung.
Empfehlung
Bei einem Preis von rund 70 Euro ist der Belkin N+ ein Angebot, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann - es sei denn, man legt Wert auf flexible Aufstellbarkeit. Stefan Rubner
Feedback: christian.moeller@macwelt.de
Belkin N+
Schneller WLAN-Router mit hohen Übertragungsraten und problemloser Mac-Kompatibilität
Preis: € 70, CHF 102
Note: 1,6 gut
Leistung (50%) 1,4
Ausstattung (30%) 1,6
Handhabung (10%) 2,2
Verbrauch/Ergonomie (10%) 2,2
Vorzüge: gute Sendeleistung, problemloser Betrieb, hohe Übertragungsraten, Betrieb als Access Point, USB-Port für Massenspeicher
Nachteile: gewöhnungsbedürftiges Design, leichte Fehler in der Firmware, keine Wandmontage
Alternativen: Airport Extreme
Technische Angaben: Router nach 802.11n-Draft, 5 Gigabit-Ports (1 x WAN, 4 x LAN), USB-Port für Massenspeicher
Belkin
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Belkin, Router, WLAN
srubner
24.02.09 01:33
ganz wichtig: USB-Festplatten, die an dieses Gerät angeschlossen werden, dürfen *nicht* Mac-formatiert sein. Das bedeutet, dass Dateien mit einer Größe von über 4 GigaByte nicht gespeichert/gesichert werden können.
Hatten wir ja schon am Telefon besprochen: Ja, stimmt. Habe ich schlicht nicht getestet, weil ich persönlich nie auf die Idee käme, derartige Daten auf einem per USB angeschlossenen Medium zu speichern. Von "sichern" kann da ja eh keine Rede sein. Und angesichts der immer weiter fallenden Preise für Festplatten und NAS-Chassis betrachte ich USB-Storage-Ports am Router eher als Gimmick denn als Feature.
Nichtsdestotrotz: die Einschränkung auf 4 GByte große Dateien ist tatsächlich vorhanden, da - zumindest im Moment - nur FAT32 als Dateisystem für Mac-User auf den USB-Medien nutzbar ist. Belkin gibt zwar auf der Support-Seite an, dass sich das ändern *könnte* - aber ob sie das auch tun, das lassen sie vorsichtshalber offen. Von daher: Sorry, wird ins Testprotokoll für die nächsten Geräte mit aufgenommen.
Hallo, ich habe den Router auch schon ausprobiert und gleich wieder zurückgebracht: Die Internet-Verbindung liess sich nicht einrichten und die mitgelieferte Software ist absoluter Müll!!! Bei G5-Macs funktioniert sie gar nicht und beim Intel MacBook Pro nur dürftig.
Also ich habe mir das jetzt nochmal angesehen: Ich hatte auch beim erneuten Testen weder beim Einrichten meines DSL-Providers noch beim Einrichten von Kabel-Internet Probleme. Auch der Betrieb ist - zumindest während der Tests - problemlos gewesen. Die mitgelieferte Software ist nicht wirklich hübsch und hat ein paar Übersetzungsmängel (fehlende Umlaute etc.), aber prinzipiell funktionierte sie in beiden Tests einwandfrei.
Allerdings ist mir persönlich nicht klar, wozu man derartige Software überhaupt braucht. Ich habe bislang noch jeden Router über das integrierte Web-Interface zum Laufen gebracht - und das Teils schneller und besser als mithilfe der Software. Und da selbst für den Zugriff auf am Router angeschlossene Massenspeicher die mitgelieferte Software nicht zwingend benötigt wird, ist die Software in meinen Augen eher überflüssiger Ballast.
Könnte es sein, dass die beschriebenen Probleme auf eine ältere Firmware im Router zurückzuführen sind? In meinem Testgerät war die Version 1.0.19 vorinstalliert und aktiv, die auch die letzte auf der Supportseite angebotene Version ist. Leider liefert Belkin mit den Firmware-Updates keine Liste der darin enthaltenen Änderungen/Bugfixes, so dass ich da auch nur spekulieren kann, ob das vielleicht die Ursache für die unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Gerät sind.
Beste Grüße
Stefan Rubner
kuhkatze
20.02.09 21:41
Hallo, ich habe den Router auch schon ausprobiert und gleich wieder zurückgebracht: Die Internet-Verbindung liess sich nicht einrichten und die mitgelieferte Software ist absoluter Müll!!! Bei G5-Macs funktioniert sie gar nicht und beim Intel MacBook Pro nur dürftig.
Viele Grüße M. Rischmüller
jfuellemann
20.02.09 12:17
Hi,
ganz wichtig: USB-Festplatten, die an dieses Gerät angeschlossen werden, dürfen *nicht* Mac-formatiert sein. Das bedeutet, dass Dateien mit einer Größe von über 4 GigaByte nicht gespeichert/gesichert werden können. Für Filme und andere Dateien also ein KO-Kriterium. Vielleicht kann das bitte im Testbericht berücksichtigt werden? Denn damit bin ich ziemlich auf die Nase gefallen und habe nun eine TimeCapsule.
MfG
Jan Fuellemann
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