Test High-End-Mac

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Apple Mac Pro Nehalem

Test High-End-Mac

Test: Benchmarks vom Mac Pro 2,93 GHz Nehalem

Noch bevor Intel die neuen Nehalem-Server-CPUs offiziell vorstellte, hat Apple sie bereits im Mac Pro im Einsatz. Macwelt testet zwei 8-Kern-Modelle mit 2,26 und 2,93 Gigahertz Takt

Von Christian Möller (21.04.2009)

Der Mac Pro ist Apples traditionelles Flaggschiff. Hier findet meist die neueste Hardware-Technologie Anwendung und die Modelle werden mit hochwertigen Komponenten ausgestattet. So auch beim neuen 2009er Modell. Wie schon bei allen Mac-Pro-Vorgängermodelle setzt Apple Server-Prozessoren ein.

Neu ist allerdings, dass es nun eine Variante mit einer Vierkern-CPU gibt. Bislang hatte Apple immer zwei CPU-Systeme benutzt, die entweder je zwei oder vier Kerne beinhalten.

Nachfolgend finden Sie eine Bildergalerie mit vielen Detailfotos. Es gibt einige spannende Änderungen im Vergleich zum Vorgängermodell.

Mac Pro Nehalem

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Äußerlich hat sich der Mac Pro kaum verändert. Die Innereien sind jedoch so gut wie komplett verändert.

Erstmals kommen beim Mac Pro Intel-Prozessoren mit der neuen Nehalem-Mikroarchitektur zum Einsatz. Unter dem Codenamen Gainestown Hier hat Intel einige entscheidende Änderungen gegenüber der letzten CPU-Generation vorgenommen.

Der neue Xeon-Chip im Detail

Intels neue Xeon-5500-Serie mit Nehalem-Architektur arbeitet mit vier Kernen. Die Quad-Core-Technologie wird durch zusätzliches Hyper-Threading pro Kern ergänzt. In der 2-Sockel-Konfiguration, die Apple in den beiden Mac-Pro-Top-Modellen einsetzt, stehen dem Betriebssystem somit 16 virtuelle Kerne zur Verfügung.

Beim Xeon 5500 besitzt jeder Core neben dem 32 Kilobyte fassenden L1-Cache für Daten und Befehle einen dedizierten L2-Cache mit 256 Kilobyte Puffergröße. Der acht Megabyte große L3-Cache steht allen vier Kernen gemeinsam zu Verfügung.

Der im Prozessor integrierte Speicher-Controller unterstützt drei DDR3-Speicher-Channels. Pro Channel sind drei ECC-DIMMs möglich. Die Speicherriegel arbeiten dann mit 800 MHz Speichertakt. Bei zwei DIMMs pro Channel sind 1066 MHz möglich. Ist pro Channel nur ein DIMM eingesetzt, so erlaubt der Speicher-Controller den Betrieb mit 1333 MHz Taktfrequenz.

Da Apple vier DIMM-Steckplätze pro CPU anbietet, nutzt der Mac-Pro nur zwei Kanäle, die jeweils mit zwei DIMMs bestückt werden können.

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