Safari im Test

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Safari

Safari im Test

Test: Safari 4 - Apples schnellster Browser

Safari 4 präsentiert sich mit einer leicht geänderten Benutzerführung, einigen neuen Funktionen wie Top Sites und vielen geschlossenen Sicherheitslücken

Von Thomas Armbrüster (18.06.2009)

Nach einer längeren Betatest-Phase ist Safari 4 nun in der endgültigen Version verfügbar, die sich in einem entscheidenden Punkt von der Testversion unterscheidet: Die Tabs sind wieder dort, wo sie in Safari 3 waren, und nicht mehr in der Titelleiste des Fensters. Es gibt bisher auch keine Möglichkeit, die Position der Tabs durch Vorgaben oder einen Terminalbefehl zu ändern.

Geänderte Bedienung

Der blaue Ladebalken ist jetzt durch eine dunkelblaue Fläche ersetzt, die zugleich die "Stop"-Taste ist.
Der blaue Ladebalken ist jetzt durch eine dunkelblaue Fläche ersetzt, die zugleich die "Stop"-Taste ist.
In anderen Bereichen muss man sich beim Umstieg von Safari 3 auf 4 aber etwas umgewöhnen. Weggefallen ist der blaue Fortschrittsbalken beim Laden einer Webseite, die Ladeanzeige ist nun rechts in der Adresszeile zu finden, ebenso wie die Symbole zum Stoppen und zum erneuten Laden der Seite. Die Ladeanzeige gibt aber keinen visuellen Hinweis mehr darauf, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist. Snap Back gibt es nicht mehr, die Funktion und das Symbol für die Adresszeile hat Apple gestrichen. Für die Google-Suche gibt es Snap Back aber weiterhin.

Safari 4

Einfach zu bedienender Webbrowser mit sehr guter Kompatibilität zu Standards

Apple

Preis: Kostenlos

Note: 1,7 gut

Leistung (30%) 1,5

Ausstattung (40%) 2,2

Handhabung (20%) 1,5

Hilfe (10%) 1,4

Vorzüge: Einfach zu bedienen, kompatibel zu aktuellen Web-Standards

Nachteile: Keine individuelle Einstellungen für Cookies, keine Schnittstelle für Werbefilter

Alternative: Firefox, Opera, iCab, Camino

Ab Mac-OS X 10.5.7 oder Mac-OS X 10.4.11 mit Security Update 2009-002

www.apple.de/safari

Ganz neu sind die Top Sites. Safari nimmt in diese Darstellung die vom Anwender am häufigsten besuchten Seiten auf, das Symbol zum Einblenden der Top Sites findet man in der Lesezeichenleiste oder fügt es der Symbolleiste hinzu. Im Bearbeitenmodus lassen sich Seiten aus den Top Sites löschen oder permanent aufnehmen.

Im Rendering-Test des Macwelt-Browsertests muss Safari 4 zeigen, ob der neue Unterbau tatsächlich schneller ist.
Im Rendering-Test des Macwelt-Browsertests muss Safari 4 zeigen, ob der neue Unterbau tatsächlich schneller ist.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, den Inhalt aller sich im Verlauf befindlichen Webseiten zu durchsuchen. Klickt man auf das Suchfeld rechts unten in der Top-Sites-Darstellung blendet sich die Verlaufsübersicht in einer Cover-Flow-Darstellung ein, die man dann durchsucht. Oder man blättert durch die im Verlauf enthaltenen Seiten. Auch die Lesezeichenverwaltung verfügt nun über eine Cover-Flow-Darstellung. Die Vorschauen werden für die Lesezeichen aber nur dann dargestellt, wenn man die jeweiligen Seiten ein Mal aufgerufen hat. Safari 4 beherrscht es zudem, Webseiten komplett zu vergrößern oder zu verkleinern, nicht nur die Textdarstellung. Mit einem Multitouch-Trackpad geht dies wie beim iPhone und dem iPod Touch per Fingergeste.

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