Test: Externe Festplatten mit mindestens 1 Terabyte |
Von Christian Helmiss (19.01.2010)
G-Technology, ein Unternehmen von Hitachi, hat sich vom Äußeren der Mac Pros von Apple inspirieren lassen. So kommen die G-Drives im Design à la Käsereibe daher. Das Gehäuse ist aus Aluminium, rundherum besteht es aus Lochblech - das kommt der Kühlung zugute, ebenso wie die Kühlrippen an der Gehäuseunterseite. Die Festplatte wirkt äußerst robust. Derzeit gibt es die G-Drive Q von G-Technology in Europa nur im englischen Onlineshop von Apple zu kaufen.
Ausstattung: Sehr anschlussfreudig ist die G-Drive Q von G-Technology. Sie besitzt nicht nur einen E-SATA- und einen USB-Anschluss, sondern auch drei Firewire-Buchsen (1x FW 400, 2x FW 800). Mit Strom wird die G-Drive Q Über ein externes Netzteil versorgt. An der Rückseite ist ein Ein-/Ausschalter vorhanden. Außerordentlich großzügig war G-Technology beim Hardware-Lieferumfang zur G-Drive Q: Mit von der Partie sind ein USB-, ein E-SATA-, ein Firewire-400- und ein Firewire-800-Kabel. Unserem Testmodell lag auch eine CD bei, auf der unter anderem Handbücher und Produktinfos zu den Laufwerken von G-Technology zu finden waren.
Tempo: Dank der flotten Schnittstellen erreichte die G-Technology G-Drive Q in den Benchmarks sehr hohe Geschwindigkeiten - wir verwendeten für den Tempotest den E-SATA-Zugang. Das durchschnittliche Lesetempo von 89 MB/s ist zum Testzeitpunkt der höchste Wert im Testfeld (Anm. Seagate Free Agent Xtreme ist noch schneller) Auch die Schreibgeschwindigkeit von 83 MB/s ist angenehm hoch. Ebenfalls einen neuen Bestwert setzte die G-Drive Q bei den Zugriffszeiten mit durchschnittlich 5,7 Millisekunden. Im Praxistests erreichte die G-Technology ebenfalls Spitzenwerte, 50 MB/s beim Lesen und 53 MB/s im Schreibmodus.
Ergonomie: Leise ist die G-Technology G-Drive Q nicht. Nach dem Einschalten beschleunigt die Festplatte ihre Datenscheiben deutlich hörbar auf 7200 Umdrehungen pro Minute: 27 dB(A) sind in Büros noch tolerabel, im Wohnzimmer kann so ein hohes Betriebsgeräusch empfindliche Ohren immens stören. Noch lauter wird die verbaute Hitachi-Festplatte bei Zugriffen: 32,2 dB(A). 9 Watt Verlustleistung im Leerlauf sind völlig in Ordnung, 12 Watt unter Last ebenfalls. Dass das Netzteil im ausgeschalteten Zustand noch 1 Watt verbraucht, ist nicht besonders schön, aber nur eine Kleinigkeit.
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