Test: LED-Beamer

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Von Christian Möller (25.01.2010)

Anschlussfreudig

Der kleinste gemeinsame Nenner bei den Bild-Anschlüssen ist der Composite-Video-Eingang. Den bieten dann auch alle Modelle im Test. Obwohl er die niedrigste Bildqualität liefert, zeigt er die höchste Kompatibilität. Videorekorder, Camcorder, viele Digitalkameras und auch Apples iPod und das iPhone verfügen über diesen Anschluss. Für letzter benötigt man allerdings ein spezielles Kabel, das man im Apple-Store für 45 Euro bekommt, inklusive USB-Ladegrät.

Wer sich für den Aiptek T30 Entscheidet, brauch dieses Kabel jkedoch nicht, denn es liegt ein funktionierendes Kabel mit iPod/iPhone-Dock Anschluss bei. Allerdings kann man das iPhone beim Abspielen von Videos über den Aiptek-Beamer nicht gleichzeitig aufladen. Ist der Akku leer, ist leider Schluss mit dem Homekino.

Außer dem Aiptekt-Modell bieten alle Projektoren einen VGA-Eingang. Damit ist der Anschluss an die meisten Macs kein Problem, und Apples DVD-Player-Software lässt sich zum Anschauen von Filmen verwenden. Die Bildqualität ist teilweise sogar deutlich besser als wenn man Filme per iPhone übr den Beamer anschaut. Zudem hat man die Möglichkeit den Projektor mit geeigneten Messsystemen am Mac zu kalibrieren.

Als einziger Projektor im Test bietet der LG HS200G zusätzlich einen digitalen Eingang an. Der koreanische Hersteller setzt hier auf HDMI. Damit erreicht man die bestmöglich Bildqualität und kann sogar HD-Zuspieler, wie Blu-Ray-Player betreiben.

Alle Modelle verfügen zudem über integrierte Lautsprecher (mono). Auch wenn diese von der Tonqualität überwiegend bescheiden sind, ist das ein nützliches Feature, denn nicht immer verfügt man am Ort des Geschehens über eine passende Tonanlage. Das betrifft ganz besonders die mobilen Beamer.

Praktisch ist der USB-Port, den alle ultraportable Projektoren bieten. Per USB-Stick gefüttert, spielen diese Modelle Fotos, MP3s oder Videos ab. Am besten gelingt das dem Modell von LG, das sogar Divx-Videos anzeigt. Apples MP4-Variante (m4v) spielt jedoch keines der Geräte ab.

Stromverbrauch und Lautheit

Der größte Vorteil der LED-Technik liegt im niedrigen Stromverbrauch. Herkömmliche Projektoren belasten das Stromnetz mit 500 Watt oder mehr. Die ultraportablen LED-Beamer im Testfeld brauchen nur ein Zehntel davon. Dennoch sind 50 Watt immer noch zu viel, um einen praxistauglichen Akkubetrieb zu ermöglichen. Hier greifen die mobilen Pocket-Modelle ein. Im Test messen wir bei den Geräten von 3M und Aiptekt nur knapp sechs Watt. Beide Pocket-Beamer kommen mit integriertem Lithium-Ionen-Akku. Beim 3M MPRO 120 ist dieser sogar austauschbar. Etwa zweieinhalb Stunden laufen die Projektoren bei voll geladenem Akku. Das reicht für einen Kinofilm oder zwei Tatort-Folgen.

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