Video-Authoring mit der Creative Suite 5

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Adobe Premiere CS 5 - 11 Ultra Keyer

Video-Authoring mit der Creative Suite 5

Test: Adobe Premiere CS 5

Mit Premiere CS 5 versucht Adobe, seinen Rückstand im professionellen Videomarkt aufzuholen - Avid und Apple mit Final Cut Pro haben derzeit die Nase vorne. Wir testen die Beat von Premiere CS 5 und sagen, welches Potential die Videoschnittsoftware von Adobe hat.

Von Andreas Zerr (14.04.2010)

Premiere CS5: Performance und Formate

Zu den hauptsächlichen Neuerungen von Premiere CS5 gehört ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs bei der Arbeit mit hochauflösenden Formaten und Effekten. Die Leistungssteigerung, genannt Mercury Engine, basiert zum einen auf der neuen 64-Bit-Architektur, zum anderen holt sich Premiere die Performance aus der Grafikkarte, genauer gesagt aus der GPU. Auf dem Mac unterstützt werden hier momentan nur die FX4800 und die GTX285 von Nvidia.

Adobe Premiere CS 5

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Der neue Startup-Screen lässt auf interessante neue Funktionen von Premiere hoffen.

Der Performance zuträglich ist auch, dass der Zugriff von Premiere (ebenso wie After Effects) nicht nur auf einen kleinen Teil des Hauptspeichers limitiert ist, sondern den gesamten RAM bis zu 128 GB ausnutzt, was vor allem bei der parallelen Arbeit mit Premiere und After Effects sinnvoll ist. Ferner löst Premiere hochauflösendes Material, zum Beispiel 4K-Footage von einer RED-Kamera, in unterschiedlichen Darstellungen zwischen 1/1 und 1/16 auf, sodass das Real-Time-Editing von 4K-Video sogar auf Macbooks möglich sein soll.

Zu den neu unterstützten, bandlosen Formaten gehören neben Sonys XDCAM HD 50 (Intra-frame 4:2:2 Long-GOP) auch das AVC-Intra Format mit 100 MBit, AVCCAM, sowie das Consumer-Format AVCHD. Außerdem soll Premiere das Material der auch in der Videoproduktion immer beliebter werdenden Spiegelreflex-Fotokameras von Canon (5D und 7D Mark II) sowie Nikon D90, D300s und D3000 nativ verarbeiten. Im oberen Segment hat Adobe die Zusammenarbeit mit RED für 2K-, 3K- und 4K-Auflösungen verbessert und unterstützt jetzt beinahe alle gängigen Frame-Raten. Darüberhinaus kann der Anwender die Farbbestimmung für RED RAW Dateien, zum Beispiel Chroma, ISO, Weißabgleich und Belichtung, direkt in Premiere durchführen.

Story und Onlocation

Bestandteile des Production Bundle CS5

Im Sommer 2009 hatte Adobe die Preview-Version des Online/Offline-Programms Story zum Erstellen von Filmdrehbüchern vorgestellt. Obwohl Story bis heute noch keine Marktreife erlangt hat, wird es Teil eines zukünftigen Workflows des Production Bundle CS5. In Story erstellte Drehbücher lassen sich in die CS5-Version von OnLocation importieren und somit am Set direkt nutzen: Szenen, Locations, Charaktere, Dialoge und Produktionsnotizen bilden hierbei die Basis der Metadaten, die den Anwender durch den gesamten Produktionsprozess hindurch begleiten sollen.

Neben den DV- und DVCPRO-Standards unterstützt OnLocation alle gängigen Tapeless-Formate wie XDCAM, AVCintra und AVCHD und erlaubt über den neuen Media Browser das direkte Sichten, Loggen und Übertragen der Videodaten auf die Festplatte. Kommentare, Marker und Schnittmarken werden hierbei als Metadaten gespeichert und für den Schnitt an Premiere übergeben. Außerdem kann der Anwender die Shotlist als CSV-Datei exportieren, um diese auf anderen Computern, Handhelds oder gar einem iPhone einzusehen.

Hinweis: Der nachfolgende Link verweist Sie direkt auf die Homepage des Herstellers, auf der Sie sich für den Download registrieren können. Sie werden dann benachrichtigt, sobald die Demo von Photoshop CS5 verfügbar ist.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Workflow mittels XML und Metadaten

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