Test der iPad-Konkurrenten

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Test der iPad-Konkurrenten

IFA: iPad-Konkurrenten angetestet

Auf der IFA 2010 hatten wir Gelegenheit, die ersten Tablet-PCs in kurzen Praxistests auszuprobieren. Was die Geräte leisten und wie die Bedienung im Vergleich zum iPad abschneidet, klären wir in einem Kurztest.

Von Christian Möller (08.09.2010)

Zwei Schlagworte waren auf der IFA 2010 nicht zu überhören: 3D-Fernseher und Tablet-PCs. Letztere wollen die dominante Position des iPad von Apple angreifen. Doch das ist nicht so einfach.

Geräte im Kurztest auf der IFA

Wir testen sechs Tablet-PCs

Testteilnehmer:

Archos 101 IT

Neofonie WeTab

Interpad

Samsung Galaxy Tab

Viewsonic ViewPad 7

Viewsonic Viewpad 100

Tablets auf der IFA

Bild 1 von 8
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Samsung Galaxy Tab

Neofonie WeTab

Nach einem verpatzten Start, bei dem vor einigen Wochen lediglich ein Mockup des WeTab gezeigt wurde, auf dem nur ein Endlos-Video lief, liegen nun erste seriennahe Geräte vor. Das WeTab ist spürbar größer und schwerer als das iPad. Der Bildschirm arbeitet mit einem TN-Panel, liefert also nicht die die Farbbrillanz und vor allem nicht den weiten Blickwinkel von Apples Tablet.

Das WeTab arbeitet mit dem Betriebssystem MeeGo, das auf Linux basiert und aus Projekten von Intel und Nokia hervorgegangen ist. Die Version auf dem WeTab ist für Intels Atom-Prozessor optimiert. Trotz MeeGo als Basissystem lassen sich auch Googles Android-Apps benutzen, Android läuft hier in einer Emulation unter MeeGo.

Die Oberfläche des Wetab stellt eine Eigentenwicklung aus dem Hause Neofonie dar. Am rechten und linke Rand gibt es Leisten, die sich bequem mit den Daumen bedienen lassen. Sämtliche Objekte, wie Apps oder Web-Lesezeichen landen als große Icons auf dem Desktop zwischen den beiden Bedienleisten. Der Desktop scrollt vertikal und man kann die Icons beliebig darauf anordnen. Mit der Zeit bildet man so Orte auf dem Desktop aus, an denen man bevorzugt bestimmte Kategorien von Inhalten ablegt. Das erleichtert die Orientierung.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des WeTab ist sehr hoch. Aussagen über eine Hardwarebeschleunigung wollten die Vertreter von Neofonie noch nicht treffen, es ist aber anzunehmen, dass das Betriebssystem von einer Hardware beschleunigten Grafikausgabe profitiert. In Sachen "gefühlter" Geschwindigkeit, steht das WeTab dem iPad kaum nach. Lediglich dieses bestimmte, flüssige, organische Gefühl, das das iPad vermittelt, will sich beim WeTab nicht so recht einstellen.

Produkt: WeTab

Betriebssystem: MeeGo (Android 1.6 per Emulation)

Display 11 Zoll (TN-Panel)

Hersteller: Neofonie

Preis: ca. 400 Euro

Erscheinungstermin: Oktober 2010

Erster Eindruck: sehr gut

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Samsung Galaxy Tab

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