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Von Patrick Woods (06.08.2009)

Während iTunes die Genius-Daten über den iTunes Store vergleicht, analysiert Mufin die Musik und zeigt Online-Empfehlungen.
Während iTunes die Genius-Daten über den iTunes Store vergleicht, analysiert Mufin die Musik und zeigt Online-Empfehlungen.
Mufin hat seine Stärken bei Anwendungen oder Nutzern, die möglichst ähnlich klingende Musik brauchen. Beim Joggen hilft ein gleichmäßiger Rhythmus, Rock nach Reggae stört hier. Gleichzeitig hilft die Herangehensweise von Genius dabei, versteckte Perlen in der eigenen Musiksammlung zu finden, die man lange nicht mehr gehört hat. Genius weiß schließlich, was anderen Hörern mit dem gleichen Geschmack gefällt.

Eines ist beiden Diensten gemeinsam: Sie sind nur so gut wie die Musiksammlung es erlaubt. Kleine Musikbibliotheken machen es den intelligenten Playlist-Generatoren äußerst schwer, passende Musiklisten zu erstellen. Mufin leidet zudem besonders, wenn der Nutzer eine Liste aus einem Referenzstück haben möchte, von dessen Art es nur wenige gibt. Gibt es beispielsweise nur wenige Jazz-Stücke auf der Festplatte eines Metal-Fans, dann werden beinahe alle Stücke der fertigen Playlist von diesem Album stammen - zudem wird die Playliste sehr kurz.

Anwender können die Empfindlichkeit des Algorithmus mit dem Regler "Konfidenz" bestimmen. Je höher der Wert, desto genauer sind die Resultate. Zu hohe Einstellungen führen dazu, dass die Ergebisse nur noch aus sehr wenigen Liedern bestehen. pw

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