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13.04.2007 13:54 #1
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Kommentar: Steve Jobs überfordert Apple
Ich finde diesen Kommentar ein bisschen überzogen. Drei, vier Monate sind keine große Verspätung. Wir arbeiten auf Tiger, einem absolut zeitgemäßen Betriebssystem, das keine großen Wünsche offen lässt.
Mag sein, dass es inside Apple knirscht - vielleicht hat Sebastian Hirsch da Informationen, die uns fehlen -, aber die Verzögerung von Leopard ist noch kein Alarmzeichen.
Unprofessionell finde ich nur, dass Apple erst vor zwei Wochen oder so den Erscheinungstermin bestätigt hat, um ihn jetzt doch noch zu verschieben. Das riecht in der Tat nach einem Kommunikationsproblem innerhalb der Firma.
Dennoch - ich fühle mich als professioneller Mac-User keineswegs zurückgestellt. Ich hätte auch gern ein iPhone, auch wenn ich es nicht wirklich brauche ...
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13.04.2007 17:57 #2
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Apple SW-Entwicklung überfordert
Man braucht sich nur einmal die ärgerlichen Bugs der letzten OS-X-Versionen 10.4.8 und 10.4.9 anzuschauen, wo vieles nicht mehr zusammen passt und einiges nur mit mühsamen workarounds in Gang zu bekommmen ist: Ja, die SW-Entwicklung hat die Dinge nicht mehr im Griff. Man ist gewarnt, die Anschaffung neuer Apple-Hardware überhaupt in Betracht zu ziehen, vom Anschluss von Fremdprodukten ganz zu schweigen.
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13.04.2007 18:19 #3
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Auch das finde ich total übertrieben, und ich habe alle diese Updates mitgemacht. Dass es mehr Beschwerden gibt als früher - wenn das überhaupt so ist - lässt sich mindestens so schlüssig mit der höheren Verbreitung von X erklären.
Wenn man diese Maßstäbe anlegt, dürfte es längst kein Windows mehr geben.
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14.04.2007 07:31 #4
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hat die Macwelt diese (Agentur-)Meldung auch verstanden?
Ich muss annehmen, dass dem nicht so ist.
Denn es wundert mich, dass der von der Macwelt online veröffentlichte Kommentar so gar nichts mit der Sachlage zu tun hat:
"So ist die Verschiebung von Mac-OS X 10.5 weniger ein Ressourcen- als ein Steve-Jobs-Problem. Der Apple-Chef täte gut daran, sich von seinen Beratern auch einmal bremsen zu lassen und realistischer mit seinen Ressourcen zu planen. Wie man es besser macht zeigt der Umstieg auf Intel, der, langfristig geplant, plötzlich lange vor der Planung abgeschlossen war. Aber den hatten, als letztes Glanzstück, ja auch noch Jon Rubinstein und Avi Tevanian zu verantworten.
"
Mr. Jobs hat sich doch just von "seinen Beratern" bremsen lassen und das nächste Mac OS um ein paar Monate nach hinten verschoben. Oder?
Und um ehrlich zu sein, das iPhone ist im Moment wirklich wichtiger als die zu erwartenden Verbesserungen in Mac OS X. Denn dieses funktioniert doch nach wie vor ganz prima.
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15.04.2007 15:30 #5
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Wer von uns kann schon beurteilen, was von all den Vorankündigungen realistisch gemeint war, oder was aus taktischen Gründen von Apple in die Welt gesetzt wurde. Faktisch ist aus meiner Sicht, dass durch Apples Vorankündigung Mikrosoft stark unter Druck geriet, so dass man nicht von einer gelungenen Einführung von Vista sprechen kann. Die Medien berichten täglich von diesem Disaster und manch einer, der mit Vista und einem neuen Computer geliebäugelt hatte, sieht jetzt bei Apple genauer hin. Ich denke, dass Apples Strategen und Ihr Oberstratege genau wussten was sie taten. Sollte ihre Vorankündigung, die nicht einzuhalten war, unter diesem Aspekt geplant gewesen sein, konnte der Zeitpunkt dafür nicht besser sein. Der Markt und damit die Umsätze von Apple, werden es zeigen.
Logisch!
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16.04.2007 14:02 #6
nichts neues..
ich lese gerade "steve jobs und die erfolgsgeschichte von apple" (young/simon[fischer]) da fügt sich dieser artikel fast nahtlos als weiteres kapitel in die story mit ein

.jkmr.green
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17.04.2007 08:06 #7
Also ich als Mac-Neuling und Jahrelanger PC User finde das auch nicht schlimm das der Leopard erst im Oktober auf Raubzug gehen soll. Bin ehh noch den Tiger am bendigen was mir ausserst gut gelingt, sehr zahm der Tiger!
Wenn alles funktioniert (Time Machine etc.) ist Apple den Redmondern ja wiedermal ein bis zwei Betriebssysteme vorraus!!
Gruss
iSvizzRechtschreibfehler sind Geistiger Eigentum des Autors!!
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19.04.2007 11:30 #8
10.4.9 verunsichert ... will ich jetzt weiteres "neues" von Apple?
Hallo Leute, ich stimme vollkommen zu, dass eine Verschiebung kein wirkliches "Problem" darstellt, solange das was dann rauskommt auch wirklich funktioniert. Die Vorfreude war halt schon soooo gross. Ich glaub, zuverlässiger werden die Aussagen bezügl. Termin erst, wenn iPhone in USA am Markt ist und läuft. Sollte sich der iPhone-USA-Termin Juni verschieben, dann wirds wohl auch im Oktober noch keine neue Katze geben.
Das Update 10.4.9 bzw. die Rückschlüsse die man daraus auf die Zuverlässigkeit von Apple SW - Entwicklung / die QC ziehen muss, machen mich dzt. aber ohnehin eher ein bisschen vorsichtig, was "neues von Apple" anbelangt. Zusammengefasst muss man sagen: ein nagelneuer Mac, ohne Zusatzsoftware, ohne Fremdgeräte dran, jungfräulich und mit Appleeigenem Systemupdate auf neuesten Stand gebracht funktioniert nach dem Update nicht mehr richtig.
Wer's detaillierter haben will, weiterlesen:
3 Tage nach dem Release von 10.4.9 hab ich mir einen nagelneuen iMac 20" C2D gekauft. Der kam mit 10.4.7 und das erste was ich tat war, über Software Update alle Updates raufzuspielen. Problemlos. Hab dann meine externe USB HD (Freecom Toughdrive 120GB) angehängt, um ca. 50GB Daten rüberzukopieren. Da ich da natürl. nicht daneben gesessen bin, ging der iMac nach dem Kopieren in den Ruhezustand. Alles noch ok. Aber: nach dem Aufwecken konnte ich auf die USB - Platte nicht mehr zugreifen. Der Finder war stocksteif, und das Spektralrad drehte seine Runden. Hab 15 Min. gewartet und dann die USB abgezogen. Dann ging der Finder wieder. Platte wieder angesteckt, ging auch wieder. Hab nun natürl. Angst, dass irgendwann Daten kaputtgehen, wenn ich die Platte immer ohne auszuwerfen ab"reissen" muss. Musste also den automatischen Ruhezustand deaktivieren.
Dieser Fehler ist 100% reproduzierbar. Seit Update auf 10.4.9 leider auch bei meinem MacBook: exakt der selbe Effekt, egal ob über Hub oder direkt. Vor dem Update hatte es keinerlei Probleme gegeben. An der Platte liegt es nicht, ich hab das selbe Problem mit allen meinen 3 USB Platten (unterschiedl. Hersteller, unterschiedliche Grössen). Die Firewireplatte (LaCie 500GB) funktioniert einwandfrei.
Als kleine weitere Beigabe erkennt Mac OS X seit 10.4.9 auch meinen TomTom 910 nicht mehr ... ausser ich häng ihn über die langsame USB 1.1 an der iMac Tastatur an.
Also, wenn hier einer was dazu sagen kann, bittesehr. Im Forum war die dem Problem am nächsten kommende Antwort: "weiss man doch dass USB Platten am Mac nicht optimal laufen". Ich dacht bisher, Mac baut die zuverlässigsten Systeme am Computermarkt.iMac 20" C2D & MacBook blk CoreDuo
je 10.5 Leo & 2GB RAM (ein MUSS)
iPhone 1.1.1
Drucker: Brother MFC-820CW
TomTom One
www.applestef.at
849089

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