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27.04.2012 08:41 #1
Penetrante Interviewführung mit Wallraff
Das muss man mal vergleichen mit der kriecherischen Art, in der unsere "Eliten" von den Qualitätsmedien interviewt werden.
“ If you want a picture of the future, imagine a boot stamping on a human face — for ever.” (G.Orwell - 1984)
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27.04.2012 09:08 #2
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27.04.2012 11:01 #3
Eine sehr offensive Fragestellung. Da hat Wallraff aber gut gekontert und ist keine Anwort schuldig geblieben.
Ich finde, dieses Interview hat er mit "Gut" bestanden.
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27.04.2012 11:59 #4
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27.04.2012 13:04 #5
Absolut peinlich für den penetranten Interviewer!
Wenn man dann an das devote Verhalten des Chefredakteurs gegenüber Guttenberg denkt, Mann, Mann, Mann.
Was mir in diesem Zusammenhang auch übel aufgestoßen ist, ist das aktuelle Titelbild des Spiegel mit dem Piraten. Schlicht eine Schweinerei. Das Bild hat sicher Fleischhauer ausgesucht.
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27.04.2012 13:10 #6„Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“
Otto von Bismarck
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27.04.2012 13:14 #7
Das stimmt einerseits schon. Ich bemängle nur die übliche zu große Schonung gegenüber den "Eliten".
Der Interviewer erweckt jedoch bei mir den Eindruck, dass er mit einem Vorurteil an den zu Interviewenden heran geht, und sein ganzes Interview nur den einen Zweck hat, dieses Vorurteil zu bestätigen. Das ist nicht fein!“ If you want a picture of the future, imagine a boot stamping on a human face — for ever.” (G.Orwell - 1984)
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27.04.2012 13:35 #8
Mag sein, dass er Vorurteile hat, aber er bietet Wallraff halt auch Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen.
Mir ist ein voreingenommener Reporter lieber als einer, der leidenschaftslos seine belanglosen Fragen stellt. Da wird dann wenigstens gestritten und Wallraff hat gut gestritten.„Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“
Otto von Bismarck
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27.04.2012 15:28 #9
Nur wenn ich zum 3. Mal die selbe Frage stelle, etwas anders formuliert, dann wird es penetrant. Zumal wenn ich vernünftige Auskunft bekommen habe. Und warum ist Wallraff für jedwede Veröffentlichung, Kohl z.B. aber nicht? Würde man Kohl im Interview genauso begegnen?
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27.04.2012 15:39 #10
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