Liebe Leser,
im Forum der Macwelt dreht sich alles um Apple, Mac, iPhone, iPod und iPad. Diskutieren Sie mit anderen Lesern das aktuelle Geschehen und tauschen Sie Tipps und Tricks aus.
Für die Teilnahme am Forum können Sie sich hier registrieren.


Angemeldet bleiben?
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1

    Registriert seit
    29.04.2012
    Beiträge
    2

    Kommentar: Profis unerwünscht?

    Wir leben zwar in schnelllebigen Zeiten, aber einen Rechner mit 12-Core, bis zu 64GB RAM, SSDs, und ein paar der schnellsten Grafikarten auf dem Markt "veraltete Technik" zu nennen, finde ich ziemlich übertrieben.

    Außerdem, wer sagt, dass Professionelle gut auf den Mac Pro verzichten können und sich mit dem Mac Pro zufrieden geben, der hat noch nie in der entsprechenden Industrie gearbeitet.
    Ich arbeite im Film, Bereich Post Production, und dort gibt es Firmen mit großen MAZ-Räumen voll mit Mac Pros. Erst einmal leistet der iMac nicht annähernd gefordert ist und außerdem arbeitet fast jeder den ich kenne mit mindestens zwei 24'' Monitoren (NICHT GLÄNZEND). Also ich habe noch keinen matten iMac gesehen, geschweige denn einen mit HDMI Ausgängen. Desweiteren wird noch viel mit DigiBeta und HDCAM SR gearbeitet: Wo kann ich noch gleich meine HD-SDI-Karte reinschieben. Selbst Grafiker, die mit der Leistung vielleicht noch zufrieden wären würden alleine wegen des nicht Farbechten unkalibrierten Monitors auf Windows-Rechner umsteigen.
    Und sagen sie doch mal bitte einem Compositor oder 3D-Modeller, dass er ab heute auf einem 17'' iMac arbeiten soll....

    PostProduktion werden auf HP o.ä. umsteigen wenn Apple auch noch die Mac Pros streicht.

  2. #2

    Registriert seit
    29.04.2012
    Beiträge
    2
    Ich meine natürlich: " ... sich mit dem iMac zufrieden geben..."

  3. #3

    Registriert seit
    10.11.2011
    Beiträge
    10
    Apple wird uns wieder überraschen, denke ich. Der Nachfolger des Mac Pro, der in diesem Sommer kommen wird, könnte ein gänzlich anderes Design haben. Viel kleiner, viel leiser und viel schicker. Und trotzdem wird auch Platz für Erweiterungen sein. Lassen wir uns doch überraschen, bevor wir hier über ungelegte Eier unken. Und mal ehrlich, der aktuelle Mac Pro ist doch gegenüber seinen direkten Konkurrenten von HP und Dell nicht veraltet, wenn man das gesamte Konzept Tower unter dem Tisch nicht als veraltet ansehen möchte.

  4. #4
    Avatar von mac-christian
    Registriert seit
    13.04.2003
    Ort
    Helvetien
    Beiträge
    3.601
    Zitat Zitat von flat D Beitrag anzeigen
    Apple wird uns wieder überraschen, denke ich.
    Genau. Mit irgendwas "total neuem", und gleichzeitig wird der Support für alles "Alte" abgeschafft, man kann es auch nicht mehr zusammen mit dem Neuen verwenden, weil keine Anschlüsse, keine Protokolle, nichts mehr gleich sind. So wie Apple das bisher immer wieder geschafft hat, damit die Kundenbasis möglichst nicht noch mehr wächst.

    Christian

  5. #5

    Registriert seit
    07.12.2011
    Beiträge
    4

    In diesem Sommer?

    Zitat Zitat von flat D Beitrag anzeigen
    Der Nachfolger des Mac Pro, der in diesem Sommer kommen wird, ...
    Habe ich da was verpasst? Weiß da etwa einer mehr als alle anderen, die nicht innerhalb der heiligen Hallen Cupertinos arbeiten?

  6. #6

    Registriert seit
    15.09.2011
    Beiträge
    8
    Sorry Herr Möller, ein wirklich kritischer Kommentar sieht anders aus...
    Der "Bestandsaufnahme" im ersten Absatz und dem "Ausblick" was da wohl noch auf die Profis zukommen möge, folgte heisse Luft. Final Cut X und Thunderbolt als Indiz für ein Interesse an den Profis von Apples Seite aus heran zu ziehen, erscheint genauso lächerlich wie den spiegelnden iMac als "Ersatzgerät für Profis" zu titulieren.

    Thunderbolt als All-in-on-Interface mag dabei ja als noch positiv bewertet durchgehen - auch wenn Thunderbolt in "freier Wildbahn" keine nennenswerte Verbreitung hat und wohl auch nie haben wird. Warum auf aktuelle Schnittstellen seitens Apple verzichtet wird ist mir ein absolutes Rätsel - an fast jedem 0815 Nicht-Apple Rechner/Notebook gibt es USB 3.0, eSATA, teils HDMI, teils UMTS/LTE usw. - also Konnektivität satt. Apple bietet hier FireWire 800, USB 2.0, 1000 MBit-Ethernet, WLAN und Bluetooth. Wahnsinn - eigentlich ja armselig...
    Also mobiler Arbeitsnomade rennt man mit einem 3000 Euro teuren MBP 17 durch die Gegend und wenn man sein Adapterköfferchen nicht mit dabei hat, hat man ab Werk gerade einmal langsame, weil weit verbreitet, USB 2.0 Konnektivität. Es ist halt etwas deprimierend mit 25-30 MB/s Daten aus einem USB 3.0/eSATA Discounter-Datenspeicher heraus zu saugen, während das 500 Euro NoName Notebook des Eigentümers des Massenspeichers das mit einem Vielfachen davon erledigt... Vom Anschluss an Beamern/LCD-TVs möchte ich gar nicht erst reden. Genauso wie tonale Interfaces - Mehrkanal Sound funktioniert optisch wohl nur theoretisch bzw. bei der DVD Wiedergabe. Was Angesichts der Verbreitung von Surround HD Videos - die nebenbei eigentlich auch BlueRay Support erforderten - doch mehr als verwundert. Schliesslich sagt man Macs ja besondere multimediale Fähigkeiten nach. Ein absolutes Unding für mich dass ich einem Kunden nicht einmal in der Standardkonfiguration eine BlueRay brennen kann um ihm seine in Auftrag gegebenen Filme, Werbespots, Präsentationen usw. mit zu geben bzw. ihm per Disk zu verschicken.

    Die Schminkspiegel-Display mögen ja im privaten Bereich noch durchgehen, am Arbeitsplatz sind sie unbrauchbar - vermutlich sind sie sogar nach der Bildschirmarbeitsplatzverordnung (siehe Anhang Satz 4, 15 und 16 unter: http://www.gesetze-im-internet.de/bildscharbv/anhang_8.html) in Deutschland eigentlich auch verboten. Profi Equipment sieht doch anders aus, oder?

    Die gestellte Frage, ob Apple sich von den Profis abkehrt oder Masse statt Klasse scheint eher rethorischer Natur zu sein - für mich ist der Abschied von den Profis schon längst vollzogen worden. Sie Herr Möller haben es bzw. die Macwelt hat es offenbar nur noch nicht gemerkt. Und selbst wenn es doch so sein sollte, kommt nur weichgespülte Kritik oder so wie hier ein Wischi-Waschi-Kommentar - da erwarte ich von einem Redakteur/Journalisten/Verlag deutlich mehr...

  7. #7

    Registriert seit
    13.01.2007
    Beiträge
    23
    Apple hat schon längst auf die besser betuchten*Consumer*oder*Consumer*die bereit sind, das doppelte für Apple Rechner auszugeben*geswitcht. Früher hat Apple zwar auch nach dem Umsatz und Gewinn geschaut, aber damals war es vermutlich leichter, wirtschaftliche und ideologischen Werte, zu kombinieren. Das kann ich insofern nachvollziehen, denn*Apples*dauerhaftes schielen,*ausschl. nach dem Profi Marktnische hat die Firma fast in dem Ruin getrieben. Apples bahnbrechendem Erfolg nach der Rückkehr von Steve Jobs ist der Erfolg auf der*Consumer*Markt mit Mobilgeräte wie*Ipod,*Iphone, (Istore Music*-download auch sehr wesentlich),*Ipad, und ein bissen*Macbook*-Pro (bis zum 15?)-*Air zuzuschreiben.

    Im Profibereich breitet sich der iMac immer weiter aus und verdrängt der Mac Pro immer mehr. Im hochleistungsbereich wie Filmproduktion, Postproduktion, 3D, usw. werden eher Workstations von anderen Hersteller eingesetzt, oft mit Spezielle, High-end Karten, und die gibt recht wenig im Mac Bereich. Sicher in dem Bereich werden auch aufgemotzten Mac Pros z.B, im Renderfarms verwendet, sind aber in der Minderheit. Im industriellen Konstruktionsbereich werden CAD-Software vorwiegend auf NICHT- MAC Systeme eingesetzt. Obwohl Nach dem Autocad für Mac, Anfang der 90ern wegen mangelnden Nachfrage eingestampft wurde, ist es vor einige Zeit wieder eingeführt worden. Und, wenn Autodesk zuversichtlich ist, dass Apple Desktop Rechnern fortbestehen werden, dürfen wir es auch! Wer weiß vielleicht wird es zu mindestens noch eine letzte Generation Mac Pros geben.

    An was Macbook Pro anbelangt, ist das Pro? teilweise euphemistisch gemeint. Der Display kann man als hochwertig aber nicht als Profi -Standard betrachtet werden. Die Farben werden zwar Bund und knackig aber nicht Präzise dargestellt, und der farbstabile Blickwinkel ist viel zu eng. Wenn zwei Leute zusammen am Macbook Pro sitzen, wird ein deutlichen Gelbstich in Fensterrahmen etc. sichtbar. Dieses Manko gab es früher beim billig Desktop Displays. Farbkalibrierung bringt minimal was, aber es dient um das BESTMÖGLICHER Farbwiedergabe zu erzielen. ? BESTMÖGLICH? ist ein wichtigen Begriff

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
849089
Content Management by InterRed