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Cancom zieht nach München um

11.04.2011 | 14:20 Uhr |

Cancom verlegt den Unternehmenssitz vom bayerisch-schwäbischen Jettingen-Scheppach nach München. Gleichzeitig wird der Name des Unternehmens künftig in Cancom AG abgekürzt. Mit dem Umzug trägt das Management des Systemhauses dem Wachstum der vergangenen Jahre Rechnung.

Christian Ude
Vergrößern Christian Ude

Die Cancom IT Systeme AG verlegt den Sitz der Gesellschaft von bayerisch-schwäbischen Jettingen-Scheppach nach München. Gleichzeitig wird der Name des Unternehmens künftig in Cancom AG abgekürzt. Mit dem Umzug trägt das Management des Systemhauses dem Wachstum der vergangenen Jahre Rechnung.

Mach den Akquisitionen der letzten Jahre ist München bereits heute mit rund 400 Mitarbeitern der wichtigste Standort innerhalb des Konzerns. Die strategischen Firmenbereiche IT-Lösungen und Consulting sowie das Remote Center befinden sich bereits in der bayerischen Landeshauptstadt. Nun kommen noch der der Vorstand und das Marketing hinzu.

Cancom-Gründer und Vorstandsvorsitzender Klaus Weinmann: "Kompetente Mitarbeiter in München"
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© Ronald Wiltscheck

Der Standort in Jettingen-Scheppach bleibt weiterhin bestehen - ls das Zentrum des Geschäftsbereichs e-commerce /trade, das nach wie vor rund die Hälfte des Umsatzes und gut ein Viertel des Rohertrages des Systemhauses ausmacht. In Schwaben verbleibt auch der Sitz der Cancom Deutschland GmbH sowie die Bereiche Logistik, Einkauf, Personal, interne IT, e-commerce , Buchhaltung, der Direktvertrieb sowie das noch einzurichtende Schulungszentrum.

So soll auch am Standort Jettingen-Scheppach die Mitarbeiterzahl weiterhin steigen. Derzeit sucht das Systemhaus noch 40 neue Mitarbeiter. In den vergangenen vier Monaten hat Cancom 18 neu Mitarbeiter eingestellt.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Cancom von einem rund 200 Millionen Euro Umsatz großen Handelshaus zu einem IT-Dienstleister mit über 550 Millionen Euro Umsatz entwickelt und belegt im aktuellen ChannelPartner- Ranking der größten Systemhäuser in Deutschland den dritten Rang - hinter Computacenter und Bechtle .

"Seit 2004 sind wir Jahr für Jahr um durchschnittlich 18 Prozent gewachsen. Unser erklärtes Ziel ist es, innerhalb der nächsten fünf Jahre den Konzernumsatz auf über eine Milliarde Euro zu steigern", so Cancom-Gründer und Vorstandsvorsitzender Klaus Weinmann . "Die Sitzverlegung nach München ist für uns ein konsequenter und notwendiger Schritt, unseren Marktanteil auszubauen. Denn in München werden wir die dafür notwendigen Mitarbeiter schneller finden können."

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Christian Ude freut sich über die Verlegung des Cancom-Firmensitzes nach München
Vergrößern Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Christian Ude freut sich über die Verlegung des Cancom-Firmensitzes nach München

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München Christian Ude begrüßt die Verlegung des Firmensitzes von Cancom nach München: "Die Entscheidung dieses bedeutenden IT-Dienstleisters ist ein Gewinn für unseren High-tech-Standort. Das bringt wichtige Impulse für die Münchner Wirtschaft mit sich und unterstreicht gleichzeitig die Attraktivität der Landeshauptstadt für Unternehmen der IT-Branche. Ich wünsche dem Unternehmen viel Erfolg!" (rw)

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