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10. Dezember: Das digitale Gerät

10.12.2014 | 00:00 Uhr |

Digital, multifunktional, von Apple aber kein Mac: Im Oktober 2001 überraschte Apple mit einer neuen Produktkategorie.

Herbst 2001, kurz nach den Anschlägen auf die Twin-Towers. Apple lädt nach Cupertino zur Vorstellung eines "Digitalen Geräts, das kein Mac ist", wie es in der Einladung hieß. Träumten so manche von einer Neuauflage des Newton, sollte das „Device“ dazu beitragen, die Laune nicht nur der New Yorker wieder zu heben. Beinahe beiläufig holte Apple-Chef Steve Jobs bei seiner Keynote den Musikplayer aus der Hosentasche. Und nichts war mehr wie zuvor.

Die Antwort zur Frage vom 9. Dezember

Ja, also wirklich, wer von Ihnen hat gestern mit „22. Januar 1983“ geantwortet? Das wäre ja exakt ein Jahr vor der Ausstrahlung des Werbespots „1984“ gewesen, in dem Apple erstmals den Mac ankündigte, ohne ihn zu zeigen. Microsoft hat auch länger als elf Monate gebraucht, um Windows selbst zu entwickeln, richtig war also das Datum 20. November 1985. Das grafische Betriebssystem sei keineswegs ein Plagiat, sondern aus der gleichen Quelle, ähh, inspiriert, sollte Bill Gates später dazu sagen. Sinngemäß etwa so: Wenn sich Steve bei Xerox den Fernseher klaut, könne er ja noch die Stereoanlage mitgehen lassen.
 

Das Prinzip Musik-Player war zwar nicht neu, doch Apple zeigte der Konkurrenz, wie ein solches Gerät im 21sten Jahrhundert auszusehen habe – womöglich rühren die Vorschusslorbeeren für die Apple Watch von der Erfahrung, dass Apple jederzeit eine Industrie zerstören und neu schaffen kann. Im Jahr 2001 war es nur mit dem schnellen Firewire, einer 1,8-Zoll-Festplatte – für die der Hersteller Toshiba jahrelang keine Verwendung gefunden hatte – und einer intelligenten Software möglich, bis zu 1000 Songs in die Hosentasche zu packen – in endlicher Zeit und auch so, dass man seine Lieblingsstücke wiederfindet. Zunächst bliebt der iPod in der Nische, da sich vor allem Steve Jobs zunächst weigerte, iTunes für Windows programmieren zu lassen und den iPod auch mit USB 2.0 anzubieten – für das Apple bis dato keine Verwendung gefunden hatte. Doch lagen selbst die PC-kompatiblen iPod 2G und iPod 3G wie Blei in den Regalen, erst der iPod Mini aus dem Jahr 2004 ließ den Umsatz durch die Decke schnellen.

Der iPod ist mittlerweile wieder in der Nische angekommen, gerade einmal drei Millionen Geräte verkaufte Apple im Septemberquartal. Ab dem Dezemberquartal will Apple den Player nicht mehr separat ausweisen, sondern nur noch unter "sonstige Verkäufe". Es gibt jedoch keinen Grund, den iPod zu betrauern, denn der 13-Jährige ist längst erwachsen geworden und in andere Geräte wie das iPhone und das iPad aufgegangen. Das Prinzip iPod lebt weiter, und wenn man auch unterwegs eine schnelle und mit ausreichend Datenvolumen versehene Internetverbindung nutzt, kann man hunderttausende Songs in seine Hosentasche holen, wenn auch über den Umweg Cloud. Nur den klassischen iPod gibt es nicht mehr. Wobei Tim Cook letztens Andeutungen gemacht hat, dies läge nur an nicht mehr verfügbaren Komponenten und eine Neuauflage sei in Arbeit.

 

Der iPod wäre ohne iTunes nicht dieser Kassenschlager geworden. Die Software ist keine originäre Eigenentwicklung, Apple hatte einen kleineren Hersteller aufgekauft und dessen Produkt weiter entwickelt. Wie hieß die Software vor der Übernahme?

 

1.)   iMusic

2.)   MusicalBox

3.)   SoundJam

 

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