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10. Dezember: Quadra 840av

10.12.2013 | 00:00 Uhr |

Der Mac ist kein Spielzeug, sondern ein ernsthafter Arbeitsrechner. Der Quadra untermauert in den Neunzigerjahren diesen Anspruch.

Der Name „Quadra“ tauchte erstmals in der Macwelt 10/1991 auf. Damals waren Macs mit dem Motorola-68040-Prozessor nicht mehr als ein Gerücht. Doch der erste Quadra-Mac erblickte dann tatsächlich noch im Oktober 1991 das Licht der Welt. Einen wichtigen Sprung nach vorn brachte aber erst die zweite Quadra-Generation im Jahre 1993. Mit der Quadra-av-Linie erschienen die ersten Multimedia-Macs, die serienmäßig mit einem Video-Digitizer und Stereo-Audio-Eingängen ausgestattet waren. Damit konnte man also Audio in CD-Qualität und Videosignale digitalisieren und im Mac weiterverarbeiten.
 

Antwort vom 9. Dezember

Tja, und diesmal war dann doch der Mittelwert richtig: Obwohl es Regenbogenfarben mit sechs oder sieben Streifen gibt, das Apple-Logo hatte nur deren sechs. Wenn auch in der physikalisch unsinnigen Anordnung grün, gelb, orange, rot, violett, blau. Aber Newton saß ja auch nicht unter dem Apfelbaum, als er Idee mit dem Gravitationsgesetz hatte.


Der Quadra 840av war das Top-Modell der av-Linie. Ausgestattet mit einem 40 Megahertz schnellen Motorola-68040-Prozessor, stellte der Quadra 840av von der Rechenleistung her alle vorherigen Macs in den Schatten. Mit dieser Maschine begann das Zeitalter des digitalen nicht linearen Videoschnitts für jedermann. Kein anderer Computer in dieser Preiskategorie war zu der Zeit in der Lage, ohne zusätzliche Hardware Videosignale in Echtzeit zu digitalisieren und auf der internen Festplatte zu speichern. Zudem enthielt der Quadra 840av erstmals einen digitalen Signalprozessor, der der Haupt-CPU beispielsweise beim Verarbeiten von Audiosignalen zur Seite stand. Allerdings wurde dieser Prozessor nur selten benutzt. Die Programmierung war komplex und ungewohnt für die Entwickler von „normalen“ Anwendungen. Zudem machte Apples damaliges Mac OS es den Entwicklern nicht gerade leicht, den Chip anzusprechen.
Der Quadra 840av war zudem der erste Macintosh, der mit dem stark verbesserten Nubus-90-Konzept ausgestattet war. Dies ermöglichte einen doppelt so hohen Datendurchsatz zwischen den Erweiterungskarten und dem Systembus. Vorher wurden Daten mit 10 MHz Taktfrequenz übertragen, Nubus 90 arbeitete mit 20 MHz. Theoretisch ließen sich damit 16 Megabyte pro Sekunde übertragen. Nutznießer dieser Geschwindigkeitssteigerung waren allerdings nur die Karten, die von ihren Herstellern für den neuen Standard optimiert wurden. Das waren beispielsweise Sound- und Videokarten, aber auch Netzwerkkarten und Grafikbeschleuniger.
Mit einem Einstiegspreis von 9900 Mark war der Quadra 840av auch preislich Apples Mac-Flaggschiff im Jahre 1993. Im August kam er in die Läden und wurde schnell zu einem Geheimtipp unter den Bildbearbeitern und Video-Cuttern. Ein Jahr später wechselte Apple auf die PowerPC-Architektur, somit ist und bleibt der Quadra 840av der schnellste 68k-Mac aller Zeiten.
 
 
 
Die Frage:
 
Mit einer weiteren Neuerung, die ihnen das Leben deutlich erleichterte, beglückte Apple Käufer des Quadra av. Welcher?
 
a.     Die Festplatte war leicht zu tauschen, denn sie war nicht mit Pentalobe-Schrauben befestigt
b.     Die gebräuchlichsten Buchsen für Peripherie waren vorne am Gehäuse angebracht
c.     Das Betriebssystem kam erstmals auf einer Installations-CD und nicht auf mehreren Disketten
 
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