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100 Millionen Dollar für zwei iPhone-Programme

27.05.2008 | 17:26 Uhr |

Es war eine Sensation als die Risikoinvestoren von Kleiner Perkins Caufield & Byers verkündeten, 100 Millionen Dollar in Software für das iPhone zu investieren. Bis jetzt passierte allerdings wenig.

Die anwesenden Entwickler brachen in Jubel aus, als John Doerr bekannt gab, man glaube an das iPhone als zukünftige Plattform und wolle deshalb groß in die Entwicklung von neuer Software investieren. Mit 100 Millionen Dollar können eine Menge Programme entwickelt werden. Jetzt wurde bekannt: Momentan unterstützt der Fonds nur zwei Entwickler. Dies berichtet das Magazin Businessweek. Die zwei unterstützten Programme: Whrrl, das die Umgebung nach Sehenswürdigkeiten scannt, und iControl, eine Anwendung, die das iPhone in die heimische Elektronik integrieren soll. Eine Art Haussteuerung.

Whrrl steht derzeit in der Kritik. Das Geld soll damit verdient werden, dass die Betreiber der Attraktionen die Bewegungen der Nutzer nachverfolgen können. Datenschützer äußern Bedenken. Obwohl sich laut KPCB rund 1.700 Entwickler um eine Förderung durch den Fonds beworben haben, wird das Unternehmen nach eigenen Angaben zunächst nur ein weiteres Projekt unterstützen. Zehn weitere stünden in der engeren Auswahl.

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