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100 Prototypen sollt ihr sein: Steve Jobs im Interview mit NYT

17.01.2008 | 17:00 Uhr |

Die New Yok Times hat ein Interview mit Steve Jobs veröffentlicht, in dem sich der Apple-Chef höchstpersönlich über einige Themen geäußert, welche die IT-Welt bewegen: Das MacBook Air, Kindle, Android, das Filmgeschäft und Bill Gates.

Es kommt nicht häufig vor, das Steve Jobs Interviews gibt, aber bei einer Anfrage der New York Times kann auch der Apple-Chef nicht Nein sagen. Lesen Sie die wichtigsten Passagen in der Übersetzung.  

MacBook Air

Rund 100 Prototypen wurden vom MacBook Air gebaut, bis das endgültige Design endlich fest stand, berichtet der Apple Chef. Er und Jonathan Ive waren sich bis zum Schluss nicht sicher, ob sie es tatsächlich schaffen würden, den Computer in das jetzige kleine Gehäuse zu packen. Aber Jobs zeigt sich vom Ergebnis begeistert: "Mich gelüstet es danach: Ich werde der erste sein, der das Macbook Air kauft." In welcher Schlange vor einem Apple Store Steve Jobs anstehen wird, um das luftige Notebook zu erstehen, hat Steve Jobs der New York Times allerdings nicht verraten.  

Amazons Kindle

Über Amazons "iPod für Bücher" äußert sich Jobs eher kulturpessimistisch. "Es spielt keine Rolle, wie gut oder schlecht das Produkt ist. Fakt ist: Die Leute lesen keine Bücher mehr. 40 Prozent der US-Bürger lesen ein Buch oder weniger im Jahr. Das ganze Konzept ist zum Scheitern verurteilt, weil keiner mehr liest."  

Googles Android

Ebenso skeptisch zeigt sich Jobs, wenn es um Googles neue freie Mobilplattform Android geht. "Ich denke, Google hat sein Ziel auch ohne Android erreicht, und ich denke, dass Android ihnen mehr schadet als hilft. Es wird Google und die Leute, die Partner sein wollen, auseinanderbringen."  

Großes Kino, große Geschäfte

Das Thema Film darf nach der Keynot nicht fehlen: "Wir werden unser Geschäftsmodell nicht auf Kabel-TV erweitern. Die ganze Industrie und ihre Art, den Markt anzusprechen, ist verquer und zersplittert. Unser Modell entspricht dem der DVD." Einzelne Titel kaufen oder ausleihen.  

Bill Gates

Zum Schluss äußert sich der Apple-Chef über den Microsoft-Chef. "Bills Rückzug von Microsoft ist eine große Sache. Es ist ein wichtiges Ereignis und ich denke, man sollte ihn für seine Spendenfreudigkeit ehren. Das ganze Interview im Original lesen Sie auf der Seite der New York Times Foto: Thomas J. Weiss/San Francisco, macnews.de

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