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1001 Video-Effekte

21.07.2006 | 10:50 Uhr |

Wer das Spektrum seiner Compositing-Software erweitern möchte, muss nicht unbedingt auf ein anderes Programm umsteigen. Mittlerweile gibt es Plug-ins für jede Art von Zusatzaufgaben.

Videoeffekte können zur Sucht werden – das zeigen viele Hollywood-Produktionen, die der Effekthascherei auch noch das letzte bisschen sinnvoller Handlung opfern. In vielen Fällen ist es jedoch durchaus sinnvoll, sein Programm durch ein Plug-ins um ganz bestimmte Funktionen zu erweitern. Egal ob es um 3D-Rendering, das Erzeugen fotorealistischer Wasseroberflächen, Lichteffekte oder ein zusätzliches Partikelsystem geht, das Spektrum der Effekte ist weit.

Hollywood am Desktop

Die hier vorgestellten kommerziellen Erweiterungen sind in erster Linie für professionelle Anwendungen geschrieben – das zeigt sich auch an den Kosten. Die Preise für die Plug-ins reichen von rund 30 bis zu über 1000 Euro, und gerade bei Filtersammlungen sollte man prüfen, ob man die zusätzlichen Effekte wirklich alle benötigt (siehe auch Test Boris Continuum auf der nächsten Seite). Um sich ein Bild machen zu können, was an kommerziellen Modulen für After Effects, Combustion, Motion, Shake, Avid-Software aber auch Final Cut Pro verfügbar ist, haben wir eine Übersicht der bekanntesten Anbieter im Mac-Bereich recherchiert. Die meisten von ihnen sind in den USA ansässig und haben keinen deutschen Distributor, es empfiehlt sich auf jeden Fall, erst einmal auf der amerikanischen Website des Anbieters zu forschen.

Dort finden sich meist Quicktime-Filme, die die möglichen Effekte an einem Beispiel demonstrieren. Eine gute Anlaufstelle ist auch die Website von Pluginz.com, die unter der Rubrik „Directory > Plugin-Directory“ so ziemlich alles versammelt, was es an Plug-ins für kreative Anwendendungen gibt. Der angeschlossene Online-Shop steht allerdings nur registrierten Mitgliedern zur Verfügung.

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