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11. Dezember: Mobile Me – wahrlich keine Sternstunde

11.12.2013 | 00:05 Uhr |

Man kann nicht sagen, Steve Jobs hätte Fehler nie öffentlich eingestanden. Zur Vorstellung von iCloud, das iOS- und OS-X-Geräte über das Internet synchronisieren und Mobile Me ablösen sollte, räumte der Apple-CEO auf seiner letzten WWDC-Keynote ein: „Mobile Me war nicht unsere Sternstunde.“

 
Was war geschehen? Im Juli 2008 löste das kostenpflichtige Mobile Me den bisherigen Dienst .Mac ab, gleichzeitig veröffentlichte Apple iPhone-OS 2 und öffnete den App Store. Bestehende Mac-Konten wurden übernommen, Mobile Me bot Kunden eine E-Mail-Adresse, 20 Gigabyte Speicherplatz für Fotos, Webseiten und weitere Dateien. Außerdem ließen sich Macs, PCs und iOS-Geräte teilweise synchronisieren. Der Dienst kostete 79 Euro im Jahr. Zum Start funktioniert aber gar nichts, Server stürzten laufend ab, E-Mails an die bisherige .Mac-Adresse wurden nicht mehr zugestellt. Tage und Wochen des Verdrusses vergingen, bis der Dienst halbwegs lief –  die hohen Erwartungen konnte er aber nie erfüllen.

Antwort vom 10. Dezember


Es war schon ein Unterschied, ob man die Installation des Betriebssystems auf etlichen Disketten oder einer CD bekommt, diese Erleichterung war mit dem Quadra 840 av serienmäßig, als erstem Rechner, der ein CD-Laufwerk als Standard mitbrachte. Wie sich die Zeiten ändern: Mavericks würde heute etliche CDs oder zwei DVDs füllen – dafür hat Apple nur noch ein einziges Modell mit optischem Laufwerk im Angebot. Die beiden falschen Antworten von gestern waren natürlich absurd: Apple kam erst später auf die Idee mit den Pentalobe-Schrauben und Buchsen vorne hatte man auch nur mit dem Mac Pro eine zeitlang versucht.

Nach dem holprigen Start ruft Steve Jobs das verantwortliche Entwicklerteam zusammen und faltet es lautstark zusammen. „Why the fuck doesn't it do that?" soll Jobs gefragt haben. Der missglückte Start des Dienstes habe Apples Ruf beschädigt, die Verantwortlichen sollten sich dafür hassen. Jobs habe sich auch über negative Presseberichte beschwert: „Mossberg, unser Freund, schreibt keine positiven Dinge mehr über uns“. Anlass war eine Kritik des Wall Street Journals, die empfohlen hatte, Mobile Me nicht zu nutzen. Apple tauschte das Mobile-Me-Team infolge dessen komplett aus und wechselte die Verantwortlichkeiten. Doch kaum hatte das Topmanagement den Stecker gezogen und mit iCloud Dienste wie Webhosting, iPhoto-Galerien oder den Web-DAV-Speicher verschwinden lassen, regte sich erneut Unmut. Immerhin: iCloud lief meist reibungslos. Apple baute seinen Webdienst mit der Zeit immer weiter aus und bietet seit 2013 auch seine iWork-Suite in einer speziellen Version in der iCloud an.

Die Frage:

Welcher Apple-Manager ist heute für iCloud zuständig?
 
a.     Craig Federighi
b.     Eddy Cue
c.     Phil Schiller
 
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