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12. Dezember: Alles ganz neu

12.12.2014 | 00:00 Uhr |

Der Gründer ist zurück: Steve Jobs feiert sein Comeback bei Apple und beschleunigt sogleich ein Projekt für einen anderen Rückkehrer.

Nicht ganz anderthalb Jahre nach seiner Rückkehr zu Apple und neun Monate nach Demission des CEO Gil Amelio eröffnete Steve Jobs in San Jose die weltweite Entwicklerkonferenz WWDC in San Jose mit zwei wichtigen Ankündigungen. Erstens: Das Betriebssystem der neuen Generation war neu auf den Weg gebracht und würde "Mac-OS X" heißen, die bisherigen Anstrengungen in Richtung "Rhapsody" als Nachfolger des altgedienten Mac-OS 8 hätten sich als Sackgasse erwiesen.

Antwort zur Frage vom 11. Dezember

Früher brauchten U2 nicht viele Worte, um ihre Alben zu betiteln, "War“ oder „Boy“. Aber die Platte von 2004 trug tatsächlich den länglichen Titel „How To Dismantle An Atomic Bomb“. „All You Can’t Leave Behind“ war davor, „No Line On The Horizon“ kam danach. „Songs Of Innocence“ ist dagegen ja wieder ein eher kurzer Titel...

Zweitens: Der All-in-One-Rechner, der als Desktop für jedermann konzipiert ist, sich aber mit einer Hand greifen und transportieren lässt, ist zurück. "Hello again!" begrüßte das Bondi-blaue Überraschungsei iMac in Anlehnung an seinen Urahn Mac Classic das Publikum auf seinem Monitor.


Nach Jahren unübersichtlicher Strategien und Produktdiversifikationen wollte Apple zur Klarheit zurückkehren, die das Unternehmen Mitte der Achtziger auszeichnete. Bewusst erinnerte der Rechner an den Ur-Macintosh und an Steve Jobs’ Credo: "Traue nie einem Rechner, den du nicht hochheben kannst". Streng genommen schmückte sich Jobs, der seinerzeit offiziell nur als Berater für Apple tätig war, ein wenig mit fremden Federn: Den Ur-Mac hatte Anfang der Achtziger ursprünglich Jef Raskin konzipiert, das iMac-Projekt hatte Gil Amelio angestoßen, während er gleichzeitig den schwer angeschlagenen Computer-Hersteller zu sanieren versuchte.
Jobs’ Marketingtalent und seiner Entscheidung, bei der Gestaltung des iMac dem jungen britischen Designer Jonathan Ive freie Hand zu lassen, führten aber schließlich zum Erfolg. "Sorry, no beige!" war genau der Ansatz, nach dem der von hässlichen, grauen und beigen Kisten gesättigte Markt verlangte: Vom Erstverkaufstag 15. August (in Deutschland 5. September) bis Jahresende verkaufte Apple 800.000 Bondi Blues. Bis Frühjahr 2001 gingen insgesamt fünf Millionen iMacs über die Ladentische. Fünf Millionen Macs verkauft Apple mittlerweile in jedem Quartal, wie viele davon iMacs sind, ist nicht bekannt.


 

Apple hat den iMac kontinuierlich weiter entwickelt, ihm bald einen Flachbildschirm verpasst, schnellere PowerPC-Prozessoren, größere Flachbildschirme, Intel-Prozessoren, noch größere Bildschirme, die in die Breite gingen und immer schnellere Intel-Prozessoren. Schließlich wurde aus dem Plastik-Ei mit der Zeit ein scharfes Teil aus Gals und Aluminium. Das Spitzenmodell wartet mit mittlerweile 14,7 Millionen Pixeln auf, das erste Modell konnte auf seinem Röhrenbildschirm keine 800.000 Bildpunkte anzeigen. Das „Hello again!“ des iMac war leicht untertrieben. Der ist (zurück) gekommen, um zu bleiben.
 
 
Nochmal eine Musikfrage. „Gekommen, um zu bleiben“ ist ein Song von welcher deutschen Band?
 
 
1.)   Juli
2.)   Silbermond
3.)   Wir sind Helden
 
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