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14. Dezember: Powerbook G4 Titanium

14.12.2013 | 00:00 Uhr |

Das erste Notebook mit DVD-Laufwerk ist zudem flacher und leichter als die Konkurrenz: Das Powerbook G4 Titanium hat technisch und mit seinem edlen Äußeren die Messlatte nach oben gelegt.

Steve Jobs versprach bei seiner Keynote auf der Macworld Expo 2001 in San Francisco nicht zu viel, als er bei der Vorstellung die schicken Notebooks als „Knaller“ bezeichnete. Das Powerbook G4 Titanium sollte laut Jobs das Notebook mit dem meisten „Power + Sex“ sein. Denn auch wenn es ähnlich schnelle Notebooks gab: Bis dato existierte noch kein Notebook mit Metallgehäuse, tristes Plastik herrschte vor – selbst bei Apple. Anders das Powerbook G4 Titanium, das nun mit seinen 2,6 Zentimetern deutlich flacher und vor allem mit einem schicken Metallgehäuse aus Titan daherkam. Doch das Gehäuse war auch anfällig: So bildeten sich öfter Risse an den Display-Scharnieren und auch das Display-Flachbandkabel quittierte schon mal seinen Dienst. Zudem konnte es vorkommen, dass das Powerbook sich durch die Verwindung des Gehäuses ausschaltete, wenn man es ruckartig hochhob. Trotzdem: Wer es pfleglich behandelte, hatte viel Freude mit diesem Gerät, das sehr beliebt war.

Antwort vom 13. Dezember

Peter Higgs und Francois Englert haben erst letzten Dienstag den Nobelpreis für Physik entgegen genommen – für fast fünfzig Jahre alte theoretische Arbeiten zur Masse von Elementarteilchen Charles Kuen Kao (nur eine Person!) hat in der Tat im Jahr 2009 den Nobelpreis für Physik erhalten, aber nur eine Hälfte. Seine Arbeit drehte sich um Lichtleiter, während Willard Boyle und George Smith für ihre Entwicklung des CCD geehrt wurden. Damit verwandte Detektoren haben übrigens dabei geholfen, im LHC das Higgs-Boson zu vermessen…


Mac als digitaler Hub
 
2001 sollte der Mac nicht mehr fortan nur ein PC sein, sondern ein digitaler Hub für allerlei Peripherie wie Digitalkameras, Camcorder oder MP3-Player und Organizer – heute bereits selbstverständlich und mit den Cloud-Diensten sogar schon wieder überholt. Doch 2001 brachte Apple mit dem iPod den zwar nicht ersten, aber erfolgreichsten MP3-Player an den Start sowie Programme wie iTunes, iMovie und iDVD, damals von Apple noch iTools genannt. Darüber hinaus stellte Apple 2001 das Superdrive-Laufwerk vor, mit dem es erstmals möglich war, eine DVD zu brennen. Im Power Mac G4 kam dieses Laufwerk zum ersten Mal zum Einsatz.
 
Technikvorreiter
 
Für seine Zeit war das Titan-Powerbook sehr modern ausgestattet: Als erstes Notebook lieferte Apple es mit dem nagelneuen OS X 10.0 (Cheetah) aus, das es ab März 2001 zu kaufen gab. Das aktuellste Betriebssystem, das man auf dem Powerbook G4 Titanium installieren konnte, war OS X 10.5.8, das Mitte 2009 erschien. Zudem war es das erste Notebook mit DVD-Laufwerk, mit dem sich CD-Rohlinge beschreiben ließen. Damals State-of-the-Art war auch die weitere technische Ausstattung: Ein 15,2-Zoll-Display, ein G4-Prozessor mit 400 beziehungsweise 500 GHz und bis zu 2 GB Arbeitsspeicher. Vorinstalliert waren jedoch nur 128 beziehungsweise 256 MB Arbeitsspeicher. Airport-Antennen waren übrigens vorinstalliert, eine Airport-Karte konnte man sich bei der ersten Version dazukaufen, bei den Nachfolgern war diese bei der größeren Ausbaustufe schon eingebaut. Mit 7000 beziehungsweise 9300 Mark waren die Powerbooks entsprechend hochpreisig. Doch ein ähnlich ausgestattetes Modell von Sony kostete damals mehr. Vier Modellreihen lang war das Powerbook G4 Titanium im Programm, Ende 2002 wurde das letzte Modell vorgestellt. Anfang 2003 brachte Apple erste Macbooks auf den Markt, die Aluminium-Gehäuse verwenden. Erstmals mit Displays in den Größen 12 und 17 Zoll, das Titanium-Modell blieb da noch unverändert im Programm, bis es schließlich im Herbst 2003 von einem 15 Zoll großen Aluminium-Modell in Rente geschickt wurde. Das Powerbook G4 Titanium war nicht nur der Urahn der aktuellen Macbooks, sondern auch Vorbild für andere Hersteller, die über die Jahre vermehrt Notebooks mit Metallgehäuse auslieferten.

Die Frage:
 
Titan, Titan... da war doch was? Welche Zahl verbinden Sie mit dem Begriff „Titan“ am ehesten?
 
a.     21
b.     22
c.     1912
 
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