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16. Dezember: Rest in Peace, Mac-OS 9

16.12.2014 | 00:05 Uhr |

Alles hat ein Ende, sogar Betriebssysteme. Wobei so manch Totgesagter noch recht lange leben kann, so wie Mac-OS 9.

Es ist der 6. Mai 2002, San José: Mac-Entwickler warten gespannt auf den Auftritt von Steve Jobs bei der Eröffnung von Apples Entwicklerkonferenz WWDC. Sie hoffen auf neue Produkte und tiefe Einsichten in Apples Softwarestrategie. Der geniale Präsentator enttäuscht sein Publikum nicht: Kunstnebel wabert über die Bühne, Bachs dramatische b-Moll-Toccata erklingt und ein Sarg taucht aus dem Nebel auf. In der Rolle des Totengräbers erklärt Steve Jobs pathetisch: „Heute nehmen wir Abschied von unserem treuen Freund Mac-OS 9.“ Auch die nächsten Sätze lassen aufhorchen und verankern die Botschaft fest in den Köpfen der Entwickler: „Wir bei Apple denken nur noch an OS X, alle laufenden Projekte konzentrieren sich auf dieses Betriebssystem. Programme wie iPhoto sind mit Mac-OS 9 nicht mehr zu realisieren.“

Die Antwort zur Frage vom 15. Dezember

Das PowerPC-Konsortium bestand aus Apple, IBM und Motorola. Dessen Chip-Sparte hieß später Freescale. Den letzten PowerPC, den G5, produzierte jedoch IBM exklusiv, nachdem den G4 zuvor nur Motorola/Freescale beisteuerten. Die Prozessorplattform war Apple dann aber zu Energie hungrig geworden.

Steve Jobs will, dass es die Entwickler von Mac-Software und -Hardware genauso machen. Es gibt keinen Weg zurück, das klassische Mac-Betriebssystem ist tot. Wer zu dem Zeitpunkt noch gehofft hatte, Apple würde das gewöhnungsbedürftige neue Betriebssystem mit dem Unix-Kern nun doch als Irrweg betrachten und den Rückzug antreten, wird endgültig enttäuscht. In der Praxis ist das klassische Mac-OS noch lange nicht tot. Apple liefert auch nach der WWDC 2002 Macs mit Classic-Umgebung aus. Als Boot-System vorinstalliert, ist jedoch bereits Mac-OS X und markiert die Zeitenwende. Apple schlägt endgültig eine neue Richtung ein, und hinter der nächsten Biegung warten neue Herausforderungen. Schließlich arbeitet bei Apple bereits ein Team unter strenger Geheimhaltung an einer Intel-Version seines Betriebssystems

Mit Mac-OS X 10.5 Leopard warf Apple die Classic-Umgebung schließlich komplett über Bord – mehr als 23 Jahre nach der Premiere des ersten Mac. Apple war nie zimperlich, bewährte Technologien durch neuere zu ersetzen, siehe CD statt Floppy-Disk, USB statt ADB, SSD statt Festplatte und CD oder eben das Betriebssystem.

 

 

 

Und schon wieder schneidet Apple einen alten Zopf ab, diesmal trifft es das ober erwähnte iPhoto und dazu Aperture. Im Frühjahr soll der Nachfolger für den Mac kommen, der da heißt?

 

1.)   iPhoto Pro X

2.)   iLightroom light

3.)   Fotos in OS X

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