892346

17-Zoll-iMac und neue iPods

17.07.2002 | 20:21 Uhr |

Ein wenig hat Apple auch seine Hardware renoviert. Neben einem 17-Zoll-Breitwand-iMac stellte Steve Jobs auch einen 20-GB-iPod vor.

München/Macwelt- Auch einen neuen iMac gab es bei der Macworld zu bewundern. Das neue Topmodell unter den TFT-iMacs bietet erstmals einen 17-Zoll-Bildschirm- gegenüber einem 15-Zoll-TFT sind das 64 Prozent mehr Bildschirmfläche. Der gesamte Rechner wird dadurch vier Zentimeter breiter und 700 Gramm schwerer. Dieser neue Bildschirm fällt vor allem durch seine ungewöhnliche Auflösung auf. Statt den marktüblichen 1280 x 1024 Pixeln stellt er 1440 x 900 Pixel dar. Mit diesem Format ist er etwas schmaler aber dafür breiter als handelsübliche 17-Zoll-TFTs.

Dieses, so Jobs bei der Keynote "Landscapeformat" macht ihn wohl besonders für DTPler und Videoanwender interessant, bietet er doch weit mehr Arbeitsfläche für zusätzliche Paletten. Neu ist auch die verwendete Grafikkarte: Statt der Geforce 2 MX von Nvidia sorgt hier eine Geforce 4 MX mit 32 MB Speicher für Bildqualität. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein 800 MHz-Prozessor, eine 80 GB Festplatte, 256 MB RAM und ein Superdrive. Der Rechner soll in zwei Wochen lieferbar sein und kostet 2551 Euro. Die drei 15-Zoll Modelle wurden im Preis gesenkt und kosten im Apple-Store 1885 Euro für das Einstiegsmodell, 2087 Euro für das Modell mit Combolaufwerk und 2319 Euro für das Modell mit Superdrive.

iPods mit 5, 10 und 20 GB

Unter insgesamt drei iPods kann der Anwender jetzt wählen. Das Basismodell mit einer 5 GB-Festplatte bleibt weiter im Angebot. Es wurde im Preis gesenkt und kostet jetzt 400 Euro.
Neu ist ein leicht überarbeitetes Modell mit 10 GB Kapazität, das mit einer Tiefe von 18 statt 20 Millimeter um zehn Prozent schmaler ist. Weitere Neuerungen sind eine Fernbedienung, neue Kopfhörer und eine Abdeckung für den Firewire-Port. Zum Lieferumfang gehört jetzt auch eine Aufbewahrungstasche mit Gürtelclip. Neben den technischen Neuerungen wurde auch das Innenleben ergänzt: Der MP3-Player kann jetzt mit dem Kalenderprogramm iCal von Jaguar abgeglichen werden und Kontakt sowie Kalenderdaten anzeigen. Auch eine Digitaluhr wurde ergänzt. Für 400 Euro ist dieses Modell im Apple-Store erhältlich. Mit 20 GB Kapazität kommt das dritte Modell in die Geschäfte: Dieser iPod ist mit 21 mm geringfügig dicker, 15 Gramm schwerer und kostet 650 Euro.
Auch an Windowsanwender wird gedacht. Alle drei Modelle sind jetzt auch in einer Windows-Version mit Firewire-Adapter zu haben. Für den Datenabgleich mit dem PC ist hier der MP3-Player Jukebox von Musicmatch im Paket. sw

0 Kommentare zu diesem Artikel
892346