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19:15 Uhr: Erfolgsmeldungen und "Brick"

14.10.2008 | 19:15 Uhr |

Steve Jobs begrüßt die anwesenden Journalisten und übergibt an den COO des Unternehmens. Später verrät Jony Ive, dass das Macbook Air der Urahn der neuen Modelle ist.

Tim Cook , COO bei Apple, macht den Aufwärmer des Notebook-Events und berichtet über die positiven Verkaufsszahlen der macs. Man wachse zwei bis drei Mal so schnell wie der Rest des Marktes. Im letzten Quartal seien 2,5 Millionen Macs über die Ladentheken dieser Welt gegangen. Er versucht zu erklären, warum die Macs sich so gut verkaufen. Mehrere Gründe seien für den Erfolg verantwortlich: Macs seien anderen Computern weit überlegen sagt er, während er die einzelnen Modelle auf der Leinwand zeigt. Zudem hätten sie die bessere Software: Leopard, iLife und iWork.

Vista hilft Apple

Der dritte Grund sei die Kompatibilität. Früher hätten die Menschen Angst vor dem Switchen gehabt, heute können sie Windows auch auf dem Mac benutzen. Der vierte Grund ist ein eiskalter Seitenhieb auf Microsoft: Windows Vista sei mit ein Grund für den aktuellen Erfolg der Macs. "Vista hat nicht das geschafft, was Microsoft sich erhofft hatte", sagt Cook. "Das hat uns Türen geöffnet". Der fünfte und letzte Grund sei das gute Marketing von Apple.

Tim Cook zeigt demn anwesenden Publikum Statistiken über die Verkaufszahlen. Von den 15 letzten Geschäftsquartalen sei Apple 14 Quartale lang stärker gewachsen als der Gesamtmarkt. Die Kurve zeigt einen Anstieg nach der Veröffentlichung von Windows Vista. Das letzte Quartal zeigt allerdings wieder einen Abfall in der Kurve. Ein Kuchendiagramm zeigt, dass Apple derzeit einen Marktanteil von 17,6 Prozent der aktuellen Verkäufe haben soll.

Im Bildungsbereich läge der Anteil wohl bei knapp 40 Prozent, womit man sogar Dell überholt habe. Insgesamt gäbe es einen Bestand von 7,1 Millionen Macs weltweit.

Die "Brick"-Herstellung

Nach der Präsentation der Zahlen übergibt Cook an Chefdesigner Jony Ive. Ive holt weit aus und redet über Notebooks, redet über Design. Er will zeigen, wie das aktuelle Macbook Pro hergestellt wird. Es sei sehr schwer, ein so dünnes Gerät wie das Macbook Pro stabil zu bauen. Er zeigt die aktuelle Unterseite des Gehäuses. Ein dünner Rahmen bildet die Basis. "Er besteht aus vielen Kleinteilen und wird dann in die untere Schale eingebaut", erklärt der Designer.

Beim Macbook Air sei man anders an den Herstellungsprozess herangegangen. Man habe herausgefunden, dass es leichter sei, wenn man die Fertigung mit einem soliden Stück Aluminium beginnt. Das macht das Notebook dünner und zugleich stabiler, erklärt Jobs. Beim Macbook Air habe man zu Beginn ein Stück Alu, das 1,2 kg wiege, am Ende sei es ein schlankes Gehäuse mit 70 Gramm Gewicht.

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