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21. Dezember: Mac Mini

21.12.2013 | 00:00 Uhr |

„Bringt Monitor, Maus und Tastatur selbst mit“ fordert Apple mit dem Mac Mini auf. Apples Einsteigerrechner ist mutmaßlich sogar erfolgreicher als gewünscht.

Viele Macianer wünschten sich um das Jahr 2005 herum einen preiswerten Mac-Desktop. Nicht jeder war mit dem All-in-one-Konzept des iMac G5 zufrieden, und nur wenige konnten sich die teuren Profi-Modelle Power Mac G4 und Power Mac G5 leisten. Für den Heimanwender, der eigentlich nur Internet und allenfalls Bildbearbeitung im Sinn hatte, waren die als Workstation konzipierten Power-Mac-G5-Geräte nicht nur viel zu teuer, sondern einfach überdimensioniert. Zusammen mit dem iPod Shuffle, dem preiswertesten iPod aller Zeiten, stellte Steve Jobs 2005 endlich den erschwinglichsten Mac aller Zeiten vor, den Mac Mini G4.

Antwort vom 20. Dezember


Apple TV hatte Steve Jobs noch unter dessen Entwicklernamen iTV vorgestellt und es als „iPod für das Wohnzimmer“ bezeichnet. Die als Apple TV im Jahr 2007 auf den Markt gekommene Box glich ihre Inhalte mit dem Mac ab und hatte auf 40 GB aber nur begrenzte Kapazität für Musik und Filme, schon damals war Streaming die wichtigere Funktion. Später kam noch ein Modell mit 120 GB, bis Apple im Jahr 2010 das Konzept radikal änderte und Preis deutlich senkte.

Zu Preisen ab 489 Euro war der Mac Mini nicht nur einer der günstigsten Macs aller Zeiten, sondern auch einer der kleinsten. Heute wirkt er immer noch aktuell und keineswegs billig, das Gehäuse des ersten Mac Mini besteht aus elegantem Aluminium und weißem Polycarbonat. Viele erinnerte das Konzept an den gescheiterten Apple-Rechner Cube, denn auch der Mac Mini ist leise und wie ein Quadrat geformt. Laut Steve Jobs war der Mac Mini als Einstiegsmodell für "Switcher" gedacht, als erster Mac für ehemalige Windows-Nutzer. Er kommt ohne Tastatur und Maus, man kann ihn dank DVI-Anschluss und VGA-Adapter an jedem herkömmlichen Monitor nutzen und seine alte PC-Peripherie weiterverwenden. Apple nennt das Konzept BYODKM (Bring Your Own Display, Keyboard and Mouse). Für Final Cut Pro oder 3D-Grafik eignet sich der Mini-Mac weniger, er erweist sich aber bald als erstklassiger Heim- und Bürorechner. Dank kompakter Abmessungen und kaum hörbarer Betriebsgeräusche nutzen viele Anwender ihren Mac Mini außerdem als Media Center. Per Adapter ist der Rechner an TV-Geräte anschließbar, dank Mac-Software wie VLC und XBMC kann man so gut wie jede Video- und Audiodatei abspielen – von DVDs ganz zu schweigen.

© iFixit.com


Die Technik ist eigentlich preiswerte Standardkost. Die erste Generation des flachen Desktops basiert nämlich auf dem nicht mehr ganz neuen iBook G4, was niedrige Preise, ein kleines Gehäuse und sparsame Komponenten ermöglicht. Allerdings geizt Apple bei den Komponenten: Eine lahme Notebook-Festplatte, die mittelmäßige Grafikkarte und magere 256 Megabyte Arbeitsspeicher sorgen für begrenzte Leistungswerte. Neben der lahmen Festplatte ist vor allem die Grafikleistung die Achillesferse des kleinsten Mac. Für Fans aktueller Computerspiele war der Mac Mini nie geeignet, das gilt leider selbst noch für die aktuellen Geräte.

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Das Aufrüsten der ersten Modelle ist möglich, die Hindernisse, die Apple aufgebaut hat, sind aber eine echte Schikane. Um das Gehäuse zu öffnen, muss man nämlich mit einem Spachtel eine Reihe von Plastikklammern aufhebeln. Das überlebte nicht jeder Mac Mini ohne Spuren oder Gehäuseschaden, was die Herstellergarantie beendete. Ab 2011 erschien dann die umfassend überarbeitete, aktuelle Version des Mac Mini, der aber längst kein Sparmodell mehr ist. Bestellt man ihn mit Fusion Drive und schnellerer CPU, ist er kaum langsamer als ein iMac und auch ähnlich teuer. Dafür erfüllt er immer mehr die Rolle des Mac Pro, denn dieser ist jetzt deutlich höher positioniert und mit 3000 Euro nur noch für sehr anspruchsvolle Anwender interessant, etwa für 3D-Grafiker und Video-Cutter.
 
 
 
Die Frage:
Wann hat Apple den Mac Mini zuletzt überarbeitet?
 
a.     2011
b.     2012
c.     2013
 
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