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24 Mac-Jahre: 2001 – Wirbel um das Device

18.12.2007 | 00:00 Uhr |

Weiß, klein, elegant und teuer: Im Herbst 2001 stellt Apple den iPod vor. Doch zunächst sollte der Mac-Hersteller an seiner schlechten Bilanz knabbern und längst fällige Features in seine Rechner einbauen.

Macwelt-Adventskalender 2007, 18. Dezember
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Rascher Absturz, langsame Erholung: AAPL-Kurve von 2000 bis 2004. Danach ging es erst so richtig los...
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Wir geben zu, dass wir gestern ein bisschen fies gefragt haben. Für 1.000 US-Dollar hätten Sie am 4. Oktober 2000 an der Nasdaq zum Schlusskurs von 23,63 US-Dollar 42 ganze Apple-Aktien erhalten. Am 30. November ging die Apple-Aktie mit 182,22 US-Dollar in New York aus dem Handel, für 42 Papiere hätten Sie also 7.653,24 US-Dollar erlöst. Warum dennoch Antwort B „Knapp mehr als 15.000 US-Dollar“ richtig war? Nun, hätten Sie im Oktober 2000 42 Apple-Anteilsscheine gekauft, hätten Sie im November 2007 84 Aktien des Mac-Herstellers besessen. Denn bis Februar 2005 war der Aktienkurs derart in die Höhe geschnellt, dass es Zeit für einen Aktiensplit war: Aktionäre erhielten für jedes ihrer Papiere ein zweites hinzu, der Wert der einzelnen Anteilsscheine wurde aber halbiert.

Mit 5 GB Festplatte und Firewire: Der iPod hilft Apple auf die Sprünge
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Der Grund der 15fachen Wertsteigerung erblickte im Jahr 2001 das Licht der Welt. Bis es aber Ende Oktober soweit sein sollte, hatte Apple ein anstrengendes Jahr zu durchleben. Zwar waren drei der vier Quartale des Geschäftsjahres 2000/2001 profitabel, mit 66 Millionen US-Dollar Überschuss im vierten, 61 Millionen US-Dollar Plus im dritten und 43 Millionen US-Dollar Gewinn im zweiten, das erste Quartal mit seinem ausgewiesenen Verlust von 195 Millionen US-Dollar (den Verkauf von weiteren 3,8 Millionen ARM-Aktien nicht eingerechnet) verhagelte die Bilanz aber gründlich. Der Umsatz im sonst starken ersten Quartal betrug gerade noch knapp über eine Milliarde US-Dollar, ein Jahr zuvor waren bei 2,34 Milliarden US-Dollar Umsatz noch 183 Millionen US-Dollar Gewinn übrig geblieben. Der vom Markt als zu teuer betrachtete Cube verkaufte sich nur 29.000 mal, insgesamt ging der Rechnerverkauf um 52 Prozent zurück. Apple, mal wieder am Ende?

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