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24 Mac-Jahre: 2003 – Das Jahr des Notebooks

20.12.2007 | 00:00 Uhr |

Zu Anfang des Jahres standen zwei schicke Powerbooks, ein großes und ein großartiges. Im Mai schlug die Stunde des Power Mac G5. Seit April 2003 verkauft Apple aber Musik über iTunes, dem Mega-Erfolg des iPod steht nun fast nichts mehr im Wege.

Macwelt-Adventskalender 2007, 20. Dezember
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Bis Oktober 2005 erhältlich
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Heute ist der CRT bei Apple wirklich tot, der Mac-Hersteller verbaut ausschließlich LC-Displays. Diese sollen in Zukunft mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sein, als erstes Modell führte das 15-Zoll-Macbook Pro heuer die Technik ein, was Pluspunkte im Greenpeace-Ranking gab. Für die Allgemeinheit hatte Apple den CRT-eMac erst im Oktober 2005 aus dem Programm genommen, mehr als dreieinhalb Jahre nach der Todesanzeige von der Macworld Expo.

Nein, für tot erklärt hatte Steve Jobs den Desktop-Rechner als solchen nicht, ein Jahr später an gleicher Stelle, aber gleichwohl das „Jahr des Notebooks“ ausgerufen. Sicher nicht ganz zu Unrecht, denn der Trend geht seit Beginn des neuen Jahrtausends immer mehr vom traditionellen Desktop-Rechner hin zum Notebook, das nicht nur der Mac für unterwegs sein soll, sondern auch im Home Office und Wohnzimmer den stationären Rechner ersetzen will. Der Plan ging auf: 2005 verkaufte die Branche erstmals mehr Notebooks als Desktops . Apple ist vorne mit dabei, der Marktanteil im mobilen Segment nähert sich in den USA der 20-Prozent-Marke. Im vierten Quartal 2006/2007 hat Apple 1,347 Millionen Macbooks und Macbooks Pro verkauft, hingegen nur noch 817.000 iMacs, Macs Pro und Xserves.

Kleiner geht’s nicht: Womöglich bekommt das Powerbook 12 Zoll nächstes Jahr einen würdigen Nachfolger.
Vergrößern Kleiner geht’s nicht: Womöglich bekommt das Powerbook 12 Zoll nächstes Jahr einen würdigen Nachfolger.

Das Jahr des Notebooks eröffnete Apple mit einem großen und einem großartigen Notebook. Das High-End-Segment der 17-Zoll-Notebooks war Anfang 2003 noch sehr klein, weswegen man mit Fug und Recht behaupten kann, Apple habe dieses mit seinem 17-Zoll-Powerbook erst definiert. Groß war es und glänzend: Statt aber weiterhin auf Titan zu setzen wie beim 15-Zoll-Modell, verwendete Apple nun Aluminium für das Gehäuse und die Tastatur. Einen weiteren Notebook-Knüller zog Steve Jobs dann am Ende der Keynote nicht direkt aus der Tasche, aber beinahe hätte das 12-Zoll-Powerbook dort hineingepasst. Eleganter und leistungsfähiger war noch kein Notebook dieser Größe zuvor gewesen. Nicht von ungefähr drehen sich im Vorfeld der Macworld Expo 2008 Spekulationen um einen würdigen Nachfolger, denn nach dem Intel-Switch ging das 12-Zoll-Powerbook in das 13,1-Zoll-Macbook auf. Auch kein schlechter Mobilrechner, aber bei weitem nicht so sexy wie das kleine Alu-Book. Man kann aber getrost davon ausgehen, dass Apple die Wünsche des Marktes kennt und sich schon auf ein Macbook Nano oder wie es auch immer heißen mag, einrichten. Spektakulär war auch der Werbespot mit dem kleinwüchsigen Schauspieler Verne Troyer und dem hochgewachsenen Basketballer Yao Ming: Mini Me und der Center mit dem jeweils passenden Powerbook … Später im Jahr 2003 komplettierte Apple die Powerbook-Reihe mit einem 15-Zoll-Modell im Aluminiumlook, welches das zwei Jahre alte Titanium ablöste.

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